121 neue Deutsche: Feierliche Einbürgerung in Marl mit Musik und Symbolen
Henry Schmitt121 neue Deutsche: Feierliche Einbürgerung in Marl mit Musik und Symbolen
121 Menschen erhalten in feierlichem Akt die deutsche Staatsbürgerschaft
In einer Zeremonie in der Scharoun-Schule in Marl wurden insgesamt 121 Menschen offiziell zu deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern vereidigt. Die Veranstaltung markierte die jüngste Welle von Einbürgerungen in der Stadt, in der mittlerweile über 14.000 Einwohnerinnen und Einwohner Wurzeln in mehr als 120 Ländern haben. Zu den diesjährigen Neueingebürgerten zählen Personen aus Syrien, der Türkei und vielen anderen Herkunftsländern.
Matthias Ruettgardt, stellvertretender Leiter des Bürgerdienstes, überreichte jedem neuen Bürger die Einbürgerungsurkunde. Neben den offiziellen Dokumenten erhielten die Erwachsenen ein Exemplar des Grundgesetzes, während Kinder bis zwölf Jahre eine bemalte Collage geschenkt bekamen. Für den musikalischen Rahmen sorgten Stephan Arnold am Klavier und seine Tochter Jule an der Violine.
Vor dem offiziellen Ende der Feier riefen Vertreter der Stadt die neuen Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich aktiv am lokalen Gemeinschaftsleben zu beteiligen. Den Abschluss bildete das gemeinsame Singen der Nationalhymne, gefolgt von einem Gruppenfoto.
Allein in diesem Jahr hat Marl bereits 367 Menschen eingebürgert. Die größten Gruppen kamen dabei aus Syrien (204 Personen) und der Türkei (35 Personen), während 17 Menschen zuvor staatenlos waren. Unter den diesjährigen Neueingebürgerten stammen die meisten aus Syrien (56), der Türkei (16), Polen sowie Ägypten (jeweils vier).
Die Zeremonie bereicherte Marls vielfältige Bevölkerung – von der rund 14.400 Menschen mit Migrationshintergrund leben – um 121 neue Mitglieder. Jeder erhielt offizielle Papiere, symbolische Geschenke und die Aufforderung, sich in das Gemeinschaftsleben einzubringen. Die Veranstaltung unterstrich damit einmal mehr die Tradition der Stadt, Menschen aus aller Welt willkommen zu heißen.






