13 April 2026, 14:13

34 Glaubensgemeinschaften treffen sich für den Frieden in Münster

Menschen beten in einem Saal mit Text in der linken unteren Ecke.

34 Glaubensgemeinschaften treffen sich für den Frieden in Münster

Am 27. Oktober 2022 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von 34 Glaubensgemeinschaften im Friedenssaal des Münsteraner Rathauses. Die Begegnung brachte religiöse Führungspersönlichkeiten mit Oberbürgermeister Markus Lewe und Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter im Rahmen der Reihe Dialoge für den Frieden zusammen.

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Die Veranstaltung markierte das 18. Jahr einer langjährigen Tradition, die von einem früheren Oberbürgermeister ins Leben gerufen worden war. Seit 2015 richten Münster und Osnabrück – beide historische Friedensstädte – abwechselnd in ihren Rathäusern gemeinsame jährliche Treffen aus. Die diesjährige Veranstaltung wurde vom Büro für Frieden und Wissenschaft bei Münster Marketing organisiert, in Kooperation mit der Arbeitsgruppe 1648 des Bündnisses für Wissenschaft unter der Leitung von Professor Alfons Kenkmann.

Im Mittelpunkt der Zusammenkunft stand die Kerzenlichtzeremonie im Friedenssaal, die als Symbol für das gemeinsame Bekenntnis zu Dialog und friedlichem Miteinander diente. Zudem präsentierte Thomas Nufer sein Projekt West-Östlicher Diwan, das künstlerische Formen des interreligiösen und interkulturellen Austauschs erkundet.

Lewe betonte die Bedeutung aktiven Zuhörens und gegenseitigen Verstehens in demokratischen Stadtgesellschaften. Er unterstrich, wie solche Begegnungen den Respekt zwischen vielfältigen Gemeinschaften fördern. Weitere Informationen zur Reihe Dialoge für den Frieden, darunter Themen und Termine, sind unter www.stadt-unser.de/frieden/dialoge abrufbar.

Das Treffen festigte die Verbindungen zwischen den Glaubensgemeinschaften in Münster und Osnabrück. Gleichzeitig führte es die Tradition fort, durch gemeinsame Rituale und kulturelle Projekte den Dialog zu stärken. Die Organisatoren planen, den jährlichen Austausch im Rahmen der Initiative Dialoge für den Frieden auch künftig fortzuführen.

Quelle