17 March 2026, 12:08

Bergisch Gladbach plant Grundschule auf altem Industriegelände an der Sander Straße

Baustelle mit einem teilweise abgerissenen Gebäude im Hintergrund, einem Fahrzeug auf dem Boden, einem Metallzaun und einem bewölkten Himmel.

Bergisch Gladbach plant Grundschule auf altem Industriegelände an der Sander Straße

Die Stadt Bergisch Gladbach hat ein seit langem verlassenes Industriegelände an der Sander Straße 37–47 übernommen. Das Areal, auf dem einst ein Metallverarbeitungsbetrieb ansässig war, steht seit etwa 2010 leer. Nun planen die Verantwortlichen eine Neunutzung des Geländes – unter anderem könnte dort künftig eine Grundschule entstehen.

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Das Grundstück wurde von den 1960er-Jahren bis zu seiner Schließung Ende der 2000er als Industriefläche genutzt. Nach Jahren des Leerstands erwarb die Stadt das Gelände 2022 für die städtische Neuentwicklung. Da es nach deutschem Baurecht als unbeplanter Innenbereich eingestuft ist, sind vor jedem Neubau sorgfältige Vorbereitungen notwendig.

Die Abrissarbeiten laufen bereits und werden von spezialisierten Firmen begleitet. Ein geotechnischer Bericht sowie ein detaillierter Abrissplan liegen vor, die sich insbesondere mit der Hangstabilität und dem Schutz angrenzender Grundstücke befassen. Der Verkäufer bleibt für alle Abrissmaßnahmen verantwortlich und stellt sicher, dass diese im Einklang mit den öffentlich-rechtlichen Genehmigungen erfolgen.

Die vollständige Bezahlung des Geländes erfolgt erst, sobald die Fläche vollständig beräumt und frei von Altlasten ist. Erst dann gehen alle Rechte und Pflichten auf die Stadt über. Abschließend wird ein Bericht der Abrissfirmen zur Prüfung vorgelegt.

Die Neugestaltung der Sander Straße 37–47 ist ein Schritt zur Umnutzung brachliegender Industrieflächen. Nach dem Abriss und der Freigabe könnte dort langfristig eine neue Grundschule entstehen. Die weiteren Pläne der Stadt hängen von der erfolgreichen Fertigstellung der Abrissarbeiten und der Altlastenuntersuchung ab.

Quelle