02 April 2026, 20:07

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat startet mit mehr Mitgliedern und klarem Fokus auf Barrierefreiheit

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt ist eine Tatsache, Inklusion ist eine Wahl", einige tragen Mützen und Schutzbrillen und andere zusätzliche Banner, vor dem Hintergrund von Gebäuden, Bäumen und einem klaren Himmel.

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat startet mit mehr Mitgliedern und klarem Fokus auf Barrierefreiheit

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat startet mit mehr Mitgliedern und stärkerem Fokus auf Barrierefreiheit in neue Amtszeit

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Zum ersten Mal sind in dem Gremium auch Vertreter:innen mit Lernbehinderungen vertreten. Der Beirat hat zudem eine neue Vorsitzende gewählt und seinen Einfluss in der Kommunalpolitik ausgebaut.

Die konstituierende Sitzung fand im Ratssaal des Bensberger Rathauses statt. Während der Sitzung wurde Katharina Kaul, Vertreterin der Katholischen Jugendagentur, zur neuen Vorsitzenden gewählt. Ihre Stellvertreterin ist Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule.

Der Beirat ist von neun auf dreizehn Mitglieder gewachsen und spiegelt damit besser die Vielfalt der Stadtbevölkerung wider. Vier der Mitglieder waren bereits in früheren Amtszeiten aktiv und bringen Erfahrung in die Gruppe ein. Ihre Aufgaben erstrecken sich nun auch auf die Ausschüsse des Stadtrats, um sicherzustellen, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen lokale Entscheidungen mitprägen.

Bürgermeister Marcel Kreutz dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. Er betonte, dass ihre Arbeit eine zentrale Rolle für die Zukunft der Stadt spielen werde. Der Beirat hat zudem einen aktualisierten Aktionsplan Inklusion verabschiedet, der in Leichter Sprache verfasst ist. Dieser Plan wird in Kürze dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie, Gesundheit und Integration (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt.

Der erweiterte Beirat wird sich für mehr Inklusion in Bergisch Gladbach einsetzen. Mit dem neuen Aktionsplan und der Mitwirkung in den Ausschüssen soll Barrierefreiheit fest in der Kommunalpolitik verankert werden. Als nächste Schritte stehen die formelle Verabschiedung des Plans durch die lokalen Gremien an.

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