Bundesliga-Skandal: Leverkusens Trainer wirft Köln absichtliche Rasen-Manipulation vor
Henry SchmittBundesliga-Skandal: Leverkusens Trainer wirft Köln absichtliche Rasen-Manipulation vor
Ein kürzlich ausgetragenes Bundesliga-Spiel in Köln hat wegen ungewöhnlicher Platzverhältnisse für Aufsehen gesorgt. Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand kritisierte die trockene Oberfläche, die seiner Meinung nach das Spiel verlangsamt habe. Unterdessen kämpfen die örtlichen Platzwarte weiterhin mit den Herausforderungen der Rasenpflege im Stadion.
Die Temperaturen in Köln lagen vergangenen Samstag zwischen 17 und 19 Grad Celsius. Trotz Bewässerungsversuchen blieb der Rasen trocken – ein Umstand, den Kölns Cheftrainer René Wagner auf die intensive Sonneneinstrahlung zurückführte. Er wies Vorwürfe einer absichtlichen Manipulation zurück und betonte, dass allein die Sonne für das Problem verantwortlich sei.
Hjulmand von Leverkusen hingegen deutete an, der Rasen könnte bewusst gewässert und anschließend wieder austrocknen gelassen worden sein. Seine Äußerungen folgten auf die Auszeichnung der Leverkusener Platzwarte mit dem Titel "Platz des Jahres" in der vergangenen Saison – ein Beleg für deren gewöhnlich hohe Standards.
Das DFL-Greenkeeping-Handbuch empfiehlt, die Bewässerung an Wetter und Mikroklima anzupassen. Doch der Kölner Rasen ist seit Langem dafür bekannt, schnell auszutrocknen, was die Pflege erschwert. Dies hat zu einem neuen Trend in der Liga geführt: In einigen Stadien sind die Plätze ungewöhnlich trocken, selbst bei fachgerechter Behandlung.
Die Diskussion über die Platzverhältnisse hält an, ohne dass eine klare Lösung in Sicht ist. Kölns Platzteam muss Wetterbedingungen, Richtlinien und Kritik von Gastmannschaften in Einklang bringen. Vorerst bleibt das Thema ein viel diskutierter Punkt im deutschen Fußball.






