Deutschlands Ehrentag 2026: Wie Bürger mit Engagement Demokratie gestalten
Moritz KellerDeutschlands Ehrentag 2026: Wie Bürger mit Engagement Demokratie gestalten
Deutschlands Ehrentag findet vom 16. bis 31. Mai 2026 statt und würdigt ehrenamtliches Engagement sowie demokratisches Mitwirken. Die vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier unterstützte Initiative ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich in ihrer Nachbarschaft einzubringen und Demokratie durch konkretes Handeln erlebbar zu machen. Bereits über 150 Kommunen und mehrere Bundesländer haben ihre Teilnahme zugesagt.
Die Kampagne bietet eine Plattform, auf der Interessierte eigene Aktionen anmelden oder sich über den Engagement-Finderbestehenden Projekten anschließen können. Der Finder ist über das Portal der Stadt Velbert sowie auf *ehrentag.de abrufbar. Veranstaltungen können während des gesamten zweiwöchigen Zeitraums stattfinden – nicht nur am 23. Mai, dem Jahrestag des Grundgesetzes*.
Um die Beteiligung zu fördern, stellt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE)Zuschüsse von bis zu 500 Euro für Projekte im Rahmen des Ehrentags bereit. Antragstellungen sind noch bis 31. Mai möglich, solange Mittel verfügbar sind.
Die Unterstützung für die Initiative wächst stetig: Thüringen führte als Vorreiter ein Ehrenamtsgesetz ein und stockte die Fördergelder auf, während Niedersachsen den Preis "unbezahlbar & freiwillig" ins Leben rief, der 2026 40.000 Euro an herausragende ehrenamtliche Projekte vergibt. Weitere Förderer sind die Deutsche Postcode Lotterie, die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, Aktion Mensch sowie Stiftungen, die mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) verbunden sind.
Velberts Oberbürgermeister Dirk Lukrafka appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, den Ehrentag zu nutzen, um gemeinschaftliche Zusammenhänge zu stärken und Demokratie durch aktives Mitgestalten mit Leben zu füllen.
Der Ehrentag bietet eine bundesweite Bühne, um ehrenamtliches Engagement und bürgerschaftliches Handeln sichtbar zu machen. Mit Rückhalt aus Ländern, Wirtschaft und Zivilgesellschaft soll die Kampagne noch mehr Menschen motivieren, Verantwortung in ihrer Umgebung zu übernehmen. Fördergelder und Anmeldungen für Veranstaltungen sind weiterhin möglich – und geben Gruppen wie Einzelpersonen die Chance, sich einzubringen.






