Dortmunder Polizei schlägt bei Großrazzia mit 350 Kontrollen und 70 Platzverweisen zu
Marie FuchsDortmunder Polizei schlägt bei Großrazzia mit 350 Kontrollen und 70 Platzverweisen zu
Dortmunder Polizei beendet fünftägige Razzia im Rahmen des "Präsenzkonzepts Fokus"
Die Dortmunder Polizei hat eine fünftägige Großrazzia abgeschlossen, die Teil der langfristig angelegten Operation "Präsenzkonzept Fokus" war. Die nun bereits im zweiten Jahr laufende Aktion zielte darauf ab, die öffentliche Sicherheit in zentralen Stadtteilen zu stärken. Unterstützt wurden die Beamten dabei von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei Nordrhein-Westfalens, um Kriminalität und ordnungswidriges Verhalten gezielt zu bekämpfen.
Die Maßnahme startete am 26. September mit Kontrollen in der Kampstraße und im Basecamp-Bereich. Rund 70 Fahrzeuge wurden sichergestellt, zudem wurden über 20 Bußgelder wegen Verkehrsverstößen verhängt. Am Folgetag rückte die Polizei am Wall an, wo vermehrt typische Szene-Fahrzeuge auftauchten. Dort führten die Beamten Alkoholtests durch, beschlagnahmten zwei Autos und ahndeten zahlreiche Geschwindigkeitsüberschreitungen – darunter einen Fahrer, der in einer 30er-Zone mit 76 km/h geblitzt wurde.
Am Wickeder Hellweg ging die Polizei Hinweisen auf Ruhestörungen und Körperverletzungen nach. Drei Personen wurden nach Fluchtversuchen festgenommen, zwei weitere müssen nun mit einem Waffentragverbot für Messer rechnen. Gleichzeitig führten Streifen am Nordeingang des Hauptbahnhofs, am Brügmannplatz und im Stadtgarten zur Ergreifung von Drogenhändlern auf frischer Tat. Zwei Fahrräder wurden beschlagnahmt, eines davon war erst am Vortag gestohlen worden.
Insgesamt kontrollierte die Polizei im Verlauf der fünf Tage mehr als 350 Personen, überprüfte rund 130 Fahrzeuge und zog nahezu 30 Gegenstände ein. Über 70 Platzverweise wurden ausgesprochen, zudem leitete die Polizei fast 20 Strafverfahren ein. Viele Anwohner bedankten sich im Nachgang bei den Einsatzkräften – die Schwerpunkte der Aktion orientierten sich auch an Bürgerbeschwerden, die über verschiedene Kanäle eingingen.
Die Razzia umfasste Verkehrsüberwachung, Drogenfestnahmen und Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung. Dutzende Fahrzeuge wurden beschlagnahmt, Bußgelder verhängt, und mehrere Personen müssen nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Dortmunder Polizei betonte erneut ihr Bekenntnis zu präventiver Präsenz und der Bearbeitung lokaler Problemstellungen.






