23 March 2026, 18:08

Dreiste Trickdiebe stehlen Senioren in NRW Goldketten mit falschen Wegfragen

Alte Visitenkarte mit einem Schmuckmacherbild und Text, der seine Dienstleistungen beschreibt.

Dreiste Trickdiebe stehlen Senioren in NRW Goldketten mit falschen Wegfragen

Ältere Einwohner in Heiligenhaus und Ratingen sind Opfer einer dreisten Betrugsmasche geworden, bei der falsche Wegfragen als Ablenkung dienten. In beiden Fällen lenkten die Diebe ihre Opfer ab, um wertvolle Goldketten zu stehlen. Die Täter nutzten einen silbernen Mercedes-Kombi für die Straftaten.

In Heiligenhaus wurde eine 79-jährige Frau von einem Mann angesprochen, der nach dem Weg fragte. Während des Gesprächs legte er ihr eine Kette um den Hals und entfernte blitzschnell ihre eigene Goldkette. Erst nach seinem Verschwinden bemerkte die Seniorin den Diebstahl.

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in Ratingen, wo ein 73-jähriger Mann von einer Frau nach der Richtung gefragt wurde. Sie umarmte ihn, hing ihm eine Kette um – und nutzte den Moment, um seine Goldkette zu entwenden. Wie im ersten Fall war der Täter bereits geflohen, als das Opfer den Verlust bemerkte.

Die Polizei hat keine genauen Zahlen zu Trickdiebstählen an älteren Menschen in Nordrhein-Westfalen für das vergangene Jahr veröffentlicht. Allerdings weist die Kriminalstatistik 2025 einen Gesamtschaden von über 34 Millionen Euro durch Betrug an Senioren aus.

Beide Fälle folgen einem klaren Muster: Die Diebe missbrauchen das Vertrauen ihrer Opfer, um Wertgegenstände zu stehlen. Die Behörden warnen Bürger, bei Fremden vorsichtig zu sein. Da in beiden Fällen ein Mercedes-Kombi verwendet wurde, könnte dieselbe Tätergruppe dahinterstecken.

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