03 April 2026, 12:12

Dritter Kreuzbandriss: Preußen Münsters Kämpfernatur Simon Scherder vor langer Pause

Röntgenbild eines menschlichen Beins, das eine Knieverletzung zeigt, bei der es sich wahrscheinlich um einen Ligamentenbruch handelt.

Dritter Kreuzbandriss: Preußen Münsters Kämpfernatur Simon Scherder vor langer Pause

Verteidiger Simon Scherder von Preußen Münster hat sich erneut einen schweren Knieverletzung zugezogen. Der 32-Jährige riss sich das vordere Kreuzband im linken Knie – bereits das dritte Mal in seiner Karriere. Vereinsvertreter bezeichneten den Rückschlag als verheerend, sowohl für den Spieler als auch für die Mannschaft.

Scherders erstes Kreuzbandriss ereignete sich im Juni 2015, woraufhin er neun Monate ausfiel. Mit eisernem Willen kämpfte er sich zurück und kehrte im April 2017 auf den Platz zurück. Über die Jahre hat er sich einen Ruf als Kämpfernatur erarbeitet und sich immer wieder nach Verletzungen in die Stammelf zurückgekämpft.

Die jüngste Verletzung trifft ihn ausgerechnet in einer Phase, in der er sich gerade wieder in die Startformation gespielt hatte. Mit 316 Pflichtspielen für Preußen Münster ist Scherder eine Schlüsselfigur des Teams. Sein aktueller Vertrag läuft noch bis 2026, doch die "kommenden Monate" wird er aufgrund der Reha pausieren müssen.

Ole Kittner, Sportdirektor des Vereins, nannte die Situation einen "extrem schmerzhaften und bitteren Moment". Die Abwesenheit des Verteidigers hinterlässt eine Lücke im Kader, während sich die Mannschaft auf die Saison 2025/26 vorbereitet.

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Scherders dritter Kreuzbandriss wirft ihn erneut zurück und stellt seine Regenerationsfähigkeit auf eine harte Probe. Die Mannschaft muss nun ohne einen ihrer erfahrensten Abwehrspieler auskommen. Wann er zurückkehrt, ist noch ungewiss – doch seine Vergangenheit spricht für ein weiteres zähes Comeback.

Quelle