26 April 2026, 12:11

"Enter the Gungeon 2" bleibt seinen Wurzeln treu – trotz Genre-Wandel und 3D-Neustart

Offenes Buch mit einer Reihe einzigartig gestalteter und farbiger Waffen, die ordentlich auf seinen Seiten angeordnet sind, begleitet von Text, der wahrscheinlich die Feuerwaffen beschreibt.

"Enter the Gungeon 2" bleibt seinen Wurzeln treu – trotz Genre-Wandel und 3D-Neustart

Vor wenigen Wochen feierte Enter the Gungeon sein zehnjähriges Jubiläum. Seitdem hat sich das Spiel weltweit über 14 Millionen Mal verkauft. Entwicklerstudio Dodge Roll arbeitet derzeit an einem Nachfolger, der das bewährte Mix aus Roguelike- und Bullet-Hell-Gameplay des Originals beibehalten soll.

Enter the Gungeon prägte bei seinem Erscheinungsjahr maßgeblich das moderne Action-Roguelike-Genre. Sein Erfolg setzte neue Maßstäbe für schnelle, wiederspielbare Shooter. Nun wird Enter the Gungeon 2 zwar auf einen 3D-Artstyle umsteigen, die Kernmechaniken, die Fans lieben, bleiben jedoch erhalten.

Doch das Genre selbst hat sich weiterentwickelt – und nicht alle Veränderungen stoßen bei Dodge-Roll-Designer Dave Crooks auf Gegenliebe. Er bezeichnete aktuelle Titel wie Vampire Survivors und Balatro als eher Spielautomaten-ähnlich denn als klassische Roguelikes. Crooks nannte zudem Minos als Beispiel dafür, wie sich Spiele zunehmend vom Geist des ursprünglichen Rogue entfernen. Der Musiker Adam Kidd Drucker (bekannt als Doseone) merkte an, dass die wachsende Beliebtheit des Genres zu unerwarteten Abwandlungen geführt habe.

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Crooks äußerte sich ambivalent über den aktuellen Zustand der Roguelikes. Besonders kritisierte er den Trend, dass glücksspielartige Mechaniken Einzug in das Genre halten. Trotzdem bleibt das Team darauf fokussiert, einen Nachfolger zu liefern, der den Wurzeln von Enter the Gungeon treu bleibt.

Mit Enter the Gungeon 2 in der Entwicklung will Dodge Roll bewahren, was das erste Spiel so besonders machte. Die 3D-Optik markiert zwar eine neue Richtung, das Kerngameplay bleibt jedoch unverändert. Gleichzeitig spiegeln die Bedenken des Studios über die Genre-Entwicklung eine breitere Debatte wider: Wie verändern sich Roguelikes – und wohin steuern sie?

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