Essen bringt Behördenleistungen mit dem BürgerBus direkt nach Hause
Essen startet neuen mobilen Service für Menschen mit schweren Mobilitätseinschränkungen
Unter dem Namen "BürgerBus" hat Essen am 15. Oktober 2024 einen neuen Fahrdienst für Einwohner mit starken Bewegungseinschränkungen eingeführt. Die Initiative bringt wichtige Verwaltungsleistungen direkt zu denen, die Behördenbesuche nur schwer oder gar nicht selbstständig erledigen können.
Der Service richtet sich ausschließlich an Menschen mit dauerhaften oder vorübergehenden schweren Mobilitätsproblemen sowie an Bewohner von Pflege- und Seniorenheimen. Ein dreiköpfiges Team fährt mit einem speziell ausgestatteten Fahrzeug – dem "BürgerMobil" – zu den vereinbarten Terminen.
Das mobile Büro ist mit aller notwendigen Technik ausgestattet, darunter Laptop, Drucker, Scanner, Fingerabdrucksensor und Kamera. Vor Ort können Antragsteller Personalausweise, vorläufige Ausweisdokumente, eID-Karten, Wohnsitzanmeldungen sowie amtliche Bescheinigungen beantragen.
Im ersten Jahr führte der BürgerBus 721 Einsätze durch, darunter 409 Personalausweisanträge, mehrere Passbeantragungen und 91 Wohnsitzumeldungen. Für die Nutzung des mobilen Services fallen keine zusätzlichen Gebühren an.
Termine können über das Kontaktformular des Serviceportals oder telefonisch beim ServiceCenter Essen vereinbart werden. Weitere Informationen gibt es unter www.unserestadt/buergerbus.
Bisher hat das Angebot bereits Hunderten mobilitätseingeschränkten Bürgern geholfen. Durch den Wegfall von Anfahrtswegen sichert es den Zugang zu essenziellen Verwaltungsdienstleistungen. Der Service bleibt Teil der Essener Bemühungen, die öffentliche Barrierefreiheit kontinuierlich zu verbessern.






