17 March 2026, 18:10

Essen plant neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße bis 2030

Eine Stadtstraße mit hohen Gebäuden im Hintergrund, Straßenlaternen, Straßenlaternen, Kraftfahrzeugen, Infotafeln, Büschen, Bäumen und einem bewölkten Himmel, mit einzigartig gestalteten Gebäuden der Universität Rotterdam.

Essen plant neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße bis 2030

Essen entscheidet sich für Entwurf des neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße

Die Stadt Essen hat ein Design für ihren neuen Verwaltungsstandort an der Bernestraße ausgewählt. Der siegreiche Entwurf stammt von PBA Peter Bastian Architekten und ersetzt das gescheiterte Projekt BürgerRatHaus. Oberbürgermeister Thomas Kufen bezeichnete die Entscheidung als "wichtigen Schritt für die städtische Entwicklung".

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Das Vorhaben entstand, nachdem die ursprünglichen Pläne für das BürgerRatHaus im Sommer 2022 wegen zu hoher Kosten verworfen worden waren. Stattdessen setzt die Stadt nun auf einen mehrphasigen Bauprozess, dessen erster Abschnitt bis 2030 fertiggestellt werden soll. Der neue Campus wird das Polizeipräsidium I, Teile der Ordnungsbehörde sowie Essens Krisenmanagement aufnehmen. Mit der Polizei laufen bereits Vertragsverhandlungen, um einen reibungslosen Umzug zu gewährleisten.

Eine Ausstellung mit den drei finalen Entwürfen – darunter auch das Gewinnerkonzept – ist derzeit im Foyer des Essener Rathauses zu sehen. Der ausgewählte Plan umfasst sowohl eine städtebauliche Konzeption als auch eine architektonische Vision für das Gelände des ehemaligen Hauptbads. Die Immobilien Management Essen GmbH (IME) übernimmt die gesamte Planung, Koordination und Bauausführung. Erfahrungen aus dem gescheiterten BürgerRatHaus-Projekt sind in die neuen Pläne eingeflossen.

Einen detaillierten Zeitplan für die Phasen nach 2030 gibt es noch nicht. Ziel der Stadt ist es, öffentliche Sicherheit und Verwaltung an einem Standort zu bündeln, um Effizienz und Zusammenarbeit zwischen den Behörden zu verbessern.

Die erste Bauphase des Campus soll bis 2030 abgeschlossen sein. Zu den ersten Nutzern werden Polizei und Krisenstab gehören. Das Projekt markiert einen Kurswechsel in Essens Stadtplanung, nachdem der vorherige Entwurf als nicht umsetzbar galt.

Quelle