03 April 2026, 08:07

Essen rüstet 13.500 Straßenlaternen auf LED um – für mehr Nachhaltigkeit und weniger Kosten

Eine festlich geschmückte Straßenlaterne in der Nacht in einer Stadt, mit einem Gebäude im Hintergrund.

Essen rüstet 13.500 Straßenlaternen auf LED um – für mehr Nachhaltigkeit und weniger Kosten

Essen startet großangelegte Modernisierung seiner Straßenlaternen in Partnerschaft mit Westenergie AG

In Essen hat die umfassende Erneuerung der Straßenbeleuchtung begonnen – gemeinsam mit dem Energieversorger Westenergie AG. Ziel des Projekts ist es, rund 13.500 Leuchtkörper durch energieeffiziente LED-Technik zu ersetzen. Bisher wurden bereits 1.394 Laternen in der gesamten Stadt umgerüstet.

Die neuen LED-Module verbrauchen deutlich weniger Energie, bieten dabei aber dieselbe Helligkeit wie die alten Leuchten. Nach vollständiger Umsetzung wird die Modernisierung den jährlichen Energieverbrauch Essens um 63 Prozent senken – das entspricht einer Einsparung von etwa 1,6 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Dann werden rund 64 Prozent aller Straßenlaternen in der Stadt mit LED-Technik betrieben.

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Zudem verringern die LEDs die Lichtverschmutzung, da sie das Licht gezielter ausrichten. Ihre warmweiße Farbtemperatur und fokussierte Linsen streuen weniger Licht, was sie zudem insektenfreundlicher macht. Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte sowohl die Energieeinsparungen als auch die ökologischen Vorteile des Vorhabens.

Gerd Mittich, bei Westenergie AG für die kommunale Zusammenarbeit in der Rhein-Ruhr-Region zuständig, lobte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und den Essener Behörden. Ein genauer Fertigstellungstermin steht zwar noch nicht fest, doch die Arbeiten werden voraussichtlich über Dezember 2025 hinaus andauern.

Die Umrüstung macht Essens Straßenbeleuchtung nachhaltiger und kostengünstiger. Mit dem Großteil der Laternen auf LED-Basis sinken nicht nur die Energiekosten der Stadt, sondern auch die Umweltbelastung. Das Projekt setzt zudem Maßstäbe für ähnliche Initiativen in der Region.

Quelle