26 March 2026, 00:07

Euskirchens neues Rathaus startet sechs Monate früher als geplant durch

Steinmauer mit Metalltor auf der linken Seite, eine Tafel zur Einweihung des alten Rathauses und ein Gebäude mit Fenstern und Pflanzen im Hintergrund.

Euskirchens neues Rathaus startet sechs Monate früher als geplant durch

Euskirchens neues Rathaus öffnet fast ein halbes Jahr früher als geplant

Das neue Rathaus in Euskirchen hat seine Türen geöffnet – ganze sechs Monate vor dem ursprünglichen Zeitplan. Das für 59 Millionen Euro errichtete Gebäude ist nicht nur pünktlich fertiggestellt worden, sondern auch das erste, das an das wachsende Fernwärmenetz der Stadt angeschlossen wird. Bis Anfang April sollen alle Mitarbeiter und öffentlichen Dienstleistungen vollständig umziehen – ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung des Stadtteils Euskirchen-Süd.

Der Umzug begann mit dem Archiv, der ersten Abteilung, die den Standort wechselte. Die kommunalen Angestellten beziehen das Gebäude bereits im März, lange vor der ursprünglichen Frist. Ab dem 8. April nehmen dann alle Dienstleistungen den Betrieb auf, und die Bürger haben wieder uneingeschränkten Zugang.

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Der Generalübernehmer Depenbrock zeichnete sowohl für die Planung als auch für die Bauausführung verantwortlich und sorgte so für eine reibungslose Koordination. Dieser ganzheitliche Ansatz beschleunigte das Projekt und hielt gleichzeitig die Kosten im Rahmen.

Das Rathaus spielt zudem eine zentrale Rolle bei der Energiewende in Euskirchen. Als erstes Gebäude ist es an das Fernwärmenetz der e-regio GmbH angeschlossen – neben bestehenden Versorgungsgebieten wie der Innenstadt, Billigheim und Roitzheim. Bis 2026 sind weitere Erweiterungen nach Kelberg und Mechernich geplant. Um dieses Wachstum zu finanzieren, sicherte sich e-regio in diesem Jahr 5 Millionen Euro Eigenkapital und arbeitet mit der Stadt sowie Investoren wie der NRW.BANK zusammen.

Für die Bürger gibt es eine kurze Unterbrechung: Vom 26. März, 12:30 Uhr, bis zum 7. April bleiben alle Rathausdienste geschlossen. Danach wird das neue Gebäude als zentraler Anlaufpunkt für das öffentliche Leben im aufstrebenden Stadtteil Euskirchen-Süd dienen.

Die vorzeitige Fertigstellung und die Einhaltung des Budgets zeugen von effizienter Planung und Umsetzung. Mit dem Betrieb des Rathauses macht Euskirchen einen doppelten Schritt vorwärts – in der Stadtentwicklung wie auch in der nachhaltigen Energieversorgung. Der Anschluss an das Fernwärmenetz setzt zudem Maßstäbe für künftige Erweiterungen in der gesamten Region.

Quelle