02 April 2026, 22:07

FDP warnt vor Haushaltskrise in Bergisch Gladbach und fordert radikale Reformen

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, mit der Aufschrift "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern sogar noch mehr für Wohlhabende und große Unternehmen."

FDP warnt vor Haushaltskrise in Bergisch Gladbach und fordert radikale Reformen

FDP in Bergisch Gladbach fordert dringendes Handeln in der Haushaltskrise

Die FDP in Bergisch Gladbach hat angesichts der Haushaltsnotlage der Stadt zu sofortigem Handeln aufgerufen. Parteimitglieder kritisieren, dass politische Grabenkämpfe um Koalitionsfragen die eigentlichen Probleme überlagern. Bei einem erwarteten jährlichen Fehlbetrag von 50 Millionen Euro bis 2030 dürften Reformen laut FDP nicht länger aufgeschoben werden.

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In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Stellen in der Stadtverwaltung um 40 Prozent gestiegen, doch über 100 Positionen sind weiterhin unbesetzt. Der FDP-Stadtrat Dr. Alexander Engel bezeichnete die anhaltende Debatte über eine "Brandmauer" zwischen den Parteien als Ablenkung von den grundlegenden Herausforderungen. Er warnte, dass sowohl konservative als auch liberale Vorschläge von der linken Opposition blockiert würden.

Die FDP bewertet die Deckelung der Personalkosten als notwendigen Schritt hin zu einer modernen Verwaltung. Betont wird, dass es nicht um Angriffe auf Beschäftigte gehe, sondern um strukturelle Anpassungen angesichts einer schrumpfenden erwerbsfähigen Bevölkerung. Die FDP-Rätin Dorothee Wasmuth forderte, den Fokus von politischen Machtfragen auf pragmatische Lösungen zu verlagern.

Engel machte deutlich, dass weitere Verzögerungen inakzeptabel seien. Die Partei drängt nun Bürgermeister Lutz Urbach, die Beschlüsse umgehend umzusetzen.

Bergisch Gladbach steht bis mindestens 2030 vor einem jährlichen Defizit von 50 Millionen Euro. Mit ihrer Forderung nach einer Begrenzung der Personalkosten will die FDP die Haushaltsbelastung und die vielen vakanten Stellen angehen. Ohne parteiübergreifenden Konsens, so die Warnung, würden dringend notwendige Reformen weiter blockiert bleiben.

Quelle