02 April 2026, 18:08

Fußballturnier "Tritt gegen Rassismus" krönt Bergisch Gladbachs Engagement für Vielfalt

Eine große Menschenmenge versammelt sich vor einem eingezäunten Fußballfeld unter einem klaren blauen Himmel, mit Hügeln im Hintergrund, einige sitzen auf Stühlen und andere stehen, in Erwartung des Beginns eines Spiels.

Fußballturnier "Tritt gegen Rassismus" krönt Bergisch Gladbachs Engagement für Vielfalt

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 in Bergisch Gladbach enden mit Fußballturnier "Tritt gegen Rassismus"

Neun Mannschaften aus unterschiedlichen religiösen und kulturellen Hintergründen nahmen an dem Turnier teil, das unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz stand. Die Veranstaltung unterstrich damit das Engagement der Stadt für Zusammenhalt und gegen Rassismus.

Das "Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt in Bergisch Gladbach" organisierte sowohl das Turnier als auch die gesamten "Internationalen Wochen gegen Rassismus", eine jährliche Kampagne im März, die sich bundesweit für Menschenwürde einsetzt und Diskriminierung entgegentritt.

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Anders als bei klassischen Wettbewerben kam das Turnier ohne Schiedsrichter aus. Stattdessen setzten die Spieler auf Fairplay und gegenseitigen Respekt. Auf Pokale oder Medaillen wurde verzichtet – jede Mannschaft erhielt stattdessen ein symbolisches Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus".

Als Sieger ging der Verein IGMG Bergisch Gladbach e.V. hervor, wobei Bürgermeister Kreutz beim Finale anwesend war. Die Veranstaltung war Teil einer übergreifenden Bewegung: Mindestens neun weitere deutsche Städte, darunter Berlin, Leipzig und Augsburg, veranstalteten im gleichen Zeitraum Sportwettkämpfe, Konzerte und Workshops, um Rassismus zu bekämpfen und Vielfalt zu feiern.

Das "Tritt-gegen-Rassismus"-Turnier stärkte die Botschaft des Bündnisses für Solidarität und Offenheit in Bergisch Gladbach. Durch die Begegnung von Teams verschiedener Herkunft zeigte die Veranstaltung, wie Sport Respekt fördern und Diskriminierung entgegenwirken kann. Ähnliche Initiativen fanden bundesweit statt und spiegeln die wachsenden Bemühungen wider, Inklusion durch gemeinschaftliches Handeln voranzutreiben.

Quelle