Goldpreis knackt erstmals die 4.000-Dollar-Marke – warum Anleger jetzt zuschlagen
Amelie KleinGoldpreis knackt erstmals die 4.000-Dollar-Marke – warum Anleger jetzt zuschlagen
Der Goldpreis hat Rekordhöhen erreicht und erstmals die Marke von 4.000 US-Dollar pro Feinunze durchbrochen. Seit Januar ist sein Wert um 53 Prozent gestiegen, da Anleger in Zeiten wirtschaftlicher und politischer Instabilität nach sicheren Häfen suchen.
Wirtschaftliche Unsicherheiten und geopolitische Spannungen treiben Investoren zunehmend in Richtung Gold, das seit langem als Krisenwährung gilt. Der Ruf des Edelmetalls als stabiler Wertspeicher hat sich unter den aktuellen instabilen Bedingungen weiter gefestigt – angeheizt durch die US-Wirtschaftspolitik und globale Konflikte.
Jüngste politische Verschiebungen in Frankreich und Japan haben die Nachfrage nach Gold als "sicherer Hafen" zusätzlich befeuert. Der Ökonom Martin Lück führt den Preisanstieg auf die wirtschaftliche Instabilität in den USA und die Politik des früheren Präsidenten Donald Trump zurück. Auch die Hoffnung auf sinkende US-Leitzinsen hat zum Kursanstieg beigetragen.
Während eine Waffenruhe im Gazastreifen oder in der Ukraine den Ansturm auf Gold dämpfen könnte, dürften die anhaltend hohe Staatsverschuldung, ein schwächerer Dollar und geopolitische Risiken die Nachfrage weiter stützen.
Der steile Preisanstieg von Gold unterstreicht seine Rolle als Schutzschild gegen finanzielle Turbulenzen. Solange wirtschaftliche und politische Unsicherheiten bestehen, bleibt die Attraktivität des Edelmetalls mit nun über 4.000 US-Dollar pro Unze ungebrochen.






