17 April 2026, 04:07

Grenzüberschreitende Razzia in NRW: 17 Ermittlungen gegen Lohnbetrug und Ausbeutung

Gruppe von Polizeibeamten vor einem großen Gebäude mit Fenstern, Säulen und Bögen, mit Fahrzeugen auf der Straße, einer Person mit einer Kamera links, Bäumen, Verkehrsampeln, Fahnenmasten und einem klaren blauen Himmel.

Grenzüberschreitende Razzia in NRW: 17 Ermittlungen gegen Lohnbetrug und Ausbeutung

Grenzüberschreitende Kontrollen im September: Behörden gehen gegen Ausbeutung und Menschenhandel vor

Im September fand eine Reihe grenzüberschreitender Kontrollen statt, um Arbeitsausbeutung und Menschenhandel zu bekämpfen. Deutsche Behörden arbeiteten dabei mit europäischen Partnern zusammen, um Betriebe zu überprüfen und illegale Praktiken aufzudecken. Im Fokus standen Gastronomiebetriebe in der Region Aachen.

Die Hauptzollamt Aachen leitete die Aktion und kontrollierte Restaurants sowie Imbisse in Aachen, Euskirchen und Heinsberg. Bei den Überprüfungen wurden 56 Personen befragt, die Identität von 20 Menschen überprüft. Eine Person, gegen die ein Haftbefehl vorlag, wurde der Polizei übergeben.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In Euskirchen erstattete die Polizei drei Strafanzeigen – zwei wegen illegalen Aufenthalts und eine wegen Beihilfe dazu. Zollbeamte leiteten 17 eigenständige Ermittlungsverfahren ein. Darunter waren sechs Fälle illegalen Aufenthalts, vier wegen Unterstützung illegaler Aufenthalte, fünf wegen Verstößen gegen den Mindestlohn und drei wegen vorenthaltenen Löhnen. Zwei weitere Verfahren betrafen die Nichtaufzeichnung von Arbeitszeiten.

Die Aktion war Teil europaweiter Kontrolltage, an denen Polizei, Zoll, lokale Behörden und Justizbehörden zusammenarbeiteten. Ziel war es, kriminelle Netzwerke zu zerschlagen, die Arbeiter ausbeuten, und die Einhaltung der Arbeitsgesetze durchzusetzen.

Die Kontrollen führten zu zahlreichen Ermittlungen und Strafanzeigen. Die Behörden bestätigten, dass die Bekämpfung illegaler Beschäftigung und von Menschenhandel in der Region weiter vorangetrieben wird. Für weitere Informationen steht die Pressesprecherin des Hauptzollamts Aachen, Elke Willsch, unter der Telefonnummer 0241/9091-4770 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.

Quelle