Großbrand zerstört Teile des denkmalgeschützten Rasspe-Werks in Solingen
Moritz KellerGroßbrand zerstört Teile des denkmalgeschützten Rasspe-Werks in Solingen
Schwerer Brand im ehemaligen Rasspe-Werk in Solingen
Am Dienstagmorgen brach in den historischen Gebäuden des ehemaligen Rasspe-Werks in Solingen ein großes Feuer aus. Die Flammen richteten schwere Schäden an dem denkmalgeschützten Komplex in der Stöcken 17 an und lösten einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Gegen 11 Uhr war dichter Rauch aus dem alten Verwaltungsgebäude aufgestiegen.
Der Brand war um 10:57 Uhr ausgebrochen und hatte sich rasant auf Teile des Daches ausgebreitet. Die Feuerwehr setzte drei Löschkanonen, einen Tanklöschfahrzeug und Handspritzen ein, um die Flammen zu bekämpfen. Alle drei Berufsfeuerwachen Solingens rückten aus, unterstützt von sieben Freiwilligen Einheiten sowie Auszubildenden eines Grundlehrgangs für Feuerwehrleute.
Nach etwa einer Stunde brachten die Einsatzkräfte die Lage unter Kontrolle. Im Anschluss konzentrierte sich die Arbeit auf die Absicherung der Brandstelle und das Entfernen lockerer Trümmerteile vom Dach. Zudem wird Wasser aus den betroffenen Stockwerken abgepumpt, um die Belastung der beschädigten Decken zu verringern.
Das unter Denkmalschutz stehende Verwaltungsgebäude ist versichert, und die Behörden bestätigten, dass von der Brandstelle keine Gefahr mehr ausgeht. Dennoch bleibt die Stöcken für den Verkehr gesperrt, bis die Aufräumarbeiten abgeschlossen sind. Die Kriminalpolizei ermittelt noch zur Brandursache, während die Höhe des Schadens bisher unklar ist.
Trotz des Vorfalls bekräftigte der Investor hinter dem geplanten Umbauprojekt, die Arbeiten wie vorgesehen fortzusetzen.
Der Brand hat das ehemalige Rasspe-Werk schwer beschädigt. Die Ursachenermittlungen laufen noch. Zwar ist die Brandstelle nun gesichert, doch werden Reparaturen und Begutachtungen noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bevor der Normalbetrieb wiederaufgenommen werden kann. Die Zusagen des Investors deuten jedoch darauf hin, dass das Sanierungsvorhaben wie ursprünglich geplant umgesetzt wird.






