Halles neues theater feiert bunte Maifeier gegen Extremismus und für Gemeinschaft
Henry SchmittHalles neues theater feiert bunte Maifeier gegen Extremismus und für Gemeinschaft
Halles neues theater (nt) feiert Maifeier auf dem Universitätsplatz
Diese Woche richtete das neue theater (nt) in Halle seine jährliche Maifeier auf dem Universitätsplatz aus. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich Hunderte Anwohner, um sich für eine offene Gesellschaft einzusetzen und rechtsextremen Tendenzen entgegenzutreten. Die Veranstaltung, bekannt für ihr kulturelles Flair, hat sich längst zu einer beliebten Tradition in der Stadt entwickelt.
Der Festakt begann mit Reden prominenter Persönlichkeiten. Elke Prinz, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, betonte die Notwendigkeit eines aktiven Widerstands gegen Ausgrenzung und Extremismus. Auch Peter Jeschke, einer der führenden Köpfe der Friedlichen Revolution von 1989, kam zu Wort und rief zu Solidarität und bürgerlichem Engagement auf.
Der Universitätsplatz war den ganzen Tag über ein lebendiger Ort des Geschehens. Auf der Bühne traten unter anderem Eilantrag und Trostland auf, begleitet vom Kinder- und Jugendchor der Oper Halle. Für das leibliche Wohl sorgten unter anderem der Bierstand von Striese, eine alkoholfreie Cocktailbar und ein Kuchenbasar.
Kultur und Gemeinschaftsgeist prägten die Feier. Eine mobile Theaterkasse bot ermäßigte Eintrittskarten für 15 Euro an, während das nt-Café als entspannter Treffpunkt diente. Die inzwischen zum Kult gewordene Veranstaltung hatte für alle Altersgruppen etwas zu bieten.
Anders als klassische Gewerkschaftskundgebungen zum 1. Mai stand hier der Mix aus Musik, Kunst und sozialem Miteinander im Mittelpunkt. Diese Verbindung aus Unterhaltung und gesellschaftlichem Engagement hat der Feier einen festen Platz in der halleschen Kulturszene gesichert.
Einmal mehr unterstrich die Maiveranstaltung ihre Bedeutung für das Gemeinschaftsleben in Halle. Tausende Besucher genossen die Auftritte, das kulinarische Angebot und Gespräche über gesellschaftliche Verantwortung. Die Organisatoren bestätigten, dass die Feier auch im nächsten Jahr stattfinden wird – und damit ihre Rolle als lebendiger kultureller Kristallisationspunkt der Stadt weiter ausbauen wird.






