Hamm plant neues Wohngebiet südlich des Bahnhofs Westtünnen mit NRW.URBAN
Amelie KleinHamm plant neues Wohngebiet südlich des Bahnhofs Westtünnen mit NRW.URBAN
Die Stadt Hamm hat einen wichtigen Schritt zur Entwicklung neuer Wohngebiete südlich des Bahnhofs Westtünnen unternommen. Auf der EXPO REAL in München unterzeichneten Vertreter der Stadt einen Vertrag mit der NRW.URBAN Kommunale Entwicklung GmbH, um die Vorarbeiten für das Projekt zu starten. Ziel ist es, Baugrundstücke zu schaffen, während die Planungshoheit vollständig bei der Stadt bleibt.
NRW.URBAN wird die ersten Untersuchungen zur Machbarkeit des Gebiets leiten. Dazu gehören die Bewertung der Bodenwerte sowie Prognosen zum Wohnraumbedarf. Die Arbeiten folgen dem Modell des Programms "Kooperative Bodenordnung", das bereits in Hattingen, Wickede und Bochum erfolgreich umgesetzt wurde.
Die Finanzierung des Projekts erfolgt über ein Darlehen der NRW.BANK, das über ein Treuhandkonto abgewickelt wird. Bürgermeister Marc Herter betonte die Bedeutung des Vorhabens, neue Wohnungen für die Hammer Bürger in der Nähe des kürzlich modernisierten Bahnhofs Westtünnen zu schaffen. Auch Eigentümer und lokale Akteure werden über Beteiligungsverfahren einbezogen.
Die Erlöse aus dem Verkauf der Grundstücke fließen zurück in den städtischen Haushalt und sollen anschließend weitere Investitionsprojekte in Hamm unterstützen. Der Vertrag sichert der Stadt die volle Entscheidungsgewalt über Planung und Umsetzung. Die Untersuchungen von NRW.URBAN werden die nächsten Schritte für das Gelände bestimmen. Bei Erfolg könnte das Projekt dringend benötigten Wohnraum schaffen und gleichzeitig die städtischen Finanzen stärken.






