Henkel und Dow revolutionieren Klebstoffproduktion mit 40 % weniger CO₂
Amelie KleinHenkel und Dow revolutionieren Klebstoffproduktion mit 40 % weniger CO₂
Henkel und Dow arbeiten zusammen, um CO₂-Emissionen in der Klebstoffproduktion zu senken
Die beiden Unternehmen werden ihre Fortschritte auf der K 2025 in Düsseldorf präsentieren, wo sie eine gemeinsame Diskussion über die Skalierung von Klimaschutzlösungen veranstalten. Im Mittelpunkt ihrer neuesten Kooperation steht die Herstellung von Schmelzklebstoffen mit kohlenstoffarmen Rohstoffen und erneuerbarer Energie.
Henkel engagiert sich bereits seit Längerem für die Verringerung der Umweltbelastung durch seine Klebstoffe. Im Mai kündigte das Unternehmen an, in seiner TECHNOMELT-Serie die CLIMA-Harze von Synthomer einzusetzen, wodurch die Emissionen um mindestens 20 % gesenkt werden sollen. Erste Ergebnisse zeigen bereits eine verbesserte CO₂-Bilanz bei ausgewählten Klebstofftechnologien.
Nun geht Henkel eine Partnerschaft mit Dow ein, um Schmelzklebstoffe unter Verwendung kohlenstoffarmer Rohstoffe und Ökostrom herzustellen. Damit soll der CO₂-Fußabdruck der Produktlinien um 20 bis 40 % reduziert werden. Langfristig hat sich das Unternehmen ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2030 sollen die Scope-3-Emissionen um 30 % sinken, bis 2045 sogar um 90 %.
Dow wiederum arbeitet mit Candiani zusammen, um hochwertige Cremegläser aus SURLYN PC 2000 REN herzustellen – einem Ionomer auf Basis von gebrauchtem Speiseöl. Henkels eigener biobasierter Schmelzklebstoff hat es zudem unter die Finalisten in der Kategorie "Kommerzialisierte E-Commerce-Lösungen" der diesjährigen Sustainability Awards geschafft.
Die Zusammenarbeit zwischen Henkel und Dow zeigt, wie Partnerschaften den Fortschritt in Sachen Nachhaltigkeit vorantreiben können. Beim gemeinsamen Transformation Talk auf der K 2025 werden sie erörtern, wie solche Initiativen ausgeweitet werden können. Mit bereits erreichten konkreten Emissionsreduktionen kommen beide Unternehmen ihren Klimazielen ein Stück näher.






