19 April 2026, 16:08

Hessen fördert Wärmepumpen – während Duisburg mit Gewalt und Traditionsschwund kämpft

Ein Mann mit einer Prothese rennt auf einer Laufbahn mit einer Tafel "Rio 2016 Paralympische Spiele" im Hintergrund, in Schwarz-Weiß.

Hessen fördert Wärmepumpen – während Duisburg mit Gewalt und Traditionsschwund kämpft

Mehrere bedeutende Entwicklungen prägen diese Woche Deutschland

In Hessen soll ein neues Förderprogramm Hausbesitzern den Umstieg auf umweltfreundlichere Heizsysteme erleichtern. Unterdessen hat das Internationale Paralympische Komitee (IPC) seine Haltung zu russischen Athletinnen und Athleten revidiert – sie dürfen künftig wieder unter ihrer eigenen Flagge antreten. Vor Ort bereitet sich Duisburg unterdessen auf ein risikoreiches Fußballspiel vor, während ein traditionsreicher Lederladen seine Türen für immer schließt.

Hessen fördert Wärmepumpen für nachhaltiges Heizen Das Bundesland Hessen hat ein neues Förderpaket für Wärmepumpen aufgelegt, um Hausbesitzer beim Wechsel zu klimafreundlicheren Heizlösungen zu unterstützen. Die Initiative bietet finanzielle Zuschüsse für alle, die ihre veralteten Heizanlagen durch ökologische Alternativen ersetzen möchten.

IPC hebt Sanktionen gegen Russland auf – Rückkehr unter eigener Flagge Im Sport hat das Internationale Paralympische Komitee die Sperre für russische Athletinnen und Athleten aufgehoben. Die Entscheidung ermöglicht es ihnen, nach Jahren des Ausschlusses wieder unter ihrer Nationalflagge bei internationalen Wettbewerben anzutreten.

Duisburg in Alarmbereitschaft: Hochrisiko-Fußballspiel und steigende Gewalt In Duisburg stuft die Polizei das Freitagsspiel zwischen dem MSV Duisburg und Hansa Rostock als Hochsicherheitsereignis ein. Die Behörden rechnen mit möglichen Ausschreitungen und setzen zusätzliche Kräfte ein, um die Ordnung zu wahren.

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Gleichzeitig nimmt die Gewalt in der Stadt zu: Ein 23-Jähriger wurde in Alt-Hamborn nach einem Treffen mit einer online bekannten Person überfallen und beraubt. Zudem häufen sich Meldungen über Körperverletzungen in Ruhrort und Hamborn – was bei Anwohnern Besorgnis auslöst.

Nach 30 Jahren: Traditioneller Lederladen "Wagner Lederhaus" schließt für immer Nach drei Jahrzehnten schließt der bekannte Duisburger Lederladen Wagner Lederhaus seine Pforten. Der 62-jährige Inhaber geht in Rente und beendet damit eine Ära. Bereits jetzt lockt ein Räumungsverkauf mit Rabatten auf die restlichen Waren – eine letzte Chance für Kunden, bevor der Laden endgültig dichtmacht.

Von Fördergeldern bis zu Sicherheitslagen: Eine Woche der Gegensätze Während Hessens Wärmepumpen-Förderung Hausbesitzern hilft, Kosten zu sparen und gleichzeitig ihren CO₂-Fußabdruck zu verringern, kehren russische Paralympioniken nach der IPC-Entscheidung unter ihrer eigenen Flagge auf die internationale Bühne zurück. Duisburg hingegen bleibt in Habachtstellung: Die Polizei bereitet sich auf mögliche Zwischenfälle beim anstehenden Fußballspiel vor. Und mit der Schließung des Wagner Lederhauses geht ein Stück Duisburger Tradition verloren – Kunden nutzen die letzten Tage, um beim Schlussverkauf noch ein Schnäppchen zu machen.

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