Jakutische Gymnastiktrainerin gewinnt Miss Asia Russia und holt Wettbewerb in die Heimat
Amelie KleinJakutische Gymnastiktrainerin gewinnt Miss Asia Russia und holt Wettbewerb in die Heimat
Victoria Popova, eine 21-jährige Studentin und Trainerin für rhythmische Sportgymnastik aus Jakutien, hat den russlandweiten Schönheitswettbewerb Miss und Mrs. Asia Russia 2026 gewonnen. Der Wettbewerb fand in Ulan-Ude statt, wo sie nach herausragenden Leistungen in mehreren Kategorien den Gesamtsieg errang. Dank ihres Triumphs wird die nächste Ausgabe des Wettbewerbs erstmals in ihrer Heimatregion ausgetragen.
Popova trat in drei Sektionen an – Miss, Mrs. und Classic – und sicherte sich schließlich die Miss-Krone sowie den Gesamtgewinn. Für ihren Talentauftritt verkörperte sie eine jakutische Schamanin und verband dabei traditionelle Elemente mit ihrem sportlichen Hintergrund, indem sie Utensilien aus der rhythmischen Gymnastik einsetzte: ein Band, einen Reifen und eine Keule.
Ihr Abendkleid für die Finalrunde, Stein des Glücks des Designers Augustina Filipova, war zuvor bereits von einer anderen Siegerin, Arina Aulova, getragen worden. Popovas Mutter, Yana Kononovna, begleitete sie als treue Unterstützerin zum Wettbewerb und hatte sie während des gesamten Wettkampfs ermutigt.
Durch ihren Sieg wird Popova Russland nun beim internationalen Miss UN-Wettbewerb vertreten. Zudem wurde sie eingeladen, als Jurorin bei Miss und Mrs. Asia Russia 2027 zu fungieren, das nach ihrem Erfolg in Jakutien stattfinden wird.
Die Verlegung des Wettbewerbs nach Jakutien ist eine direkte Folge von Popovas Erfolg. Ihre künftige Rolle als Jurorin und ihr internationaler Auftritt bei Miss UN unterstreichen ihren Aufstieg von der regionalen Teilnehmerin zur nationalen und globalen Repräsentantin. Die Veranstalter haben bisher noch nicht bekannt gegeben, wie die traditionelle jakutische Kultur in die nächste Ausgabe einfließen wird.






