26 March 2026, 10:08

Langenfelder Bündnis vereint über 100 Bürger:innen für lebendige Demokratie

Gruppe von Menschen, die vor einer Menge mit erhobenen Händen stehen, darunter Ontario-Premier Doug Ford, bei einer Wahlveranstaltung mit einem Tisch, auf dem eine Tafel, ein Mikrofon und Flaggen stehen, in einem formellen Setting.

Langenfelder Bündnis vereint über 100 Bürger:innen für lebendige Demokratie

Lokales Bündnis in Langenfeld bringt über 100 Bürger:innen zusammen, um über den Schutz der Demokratie in Deutschland zu diskutieren

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Bei einer Veranstaltung des Bündnisses "Wir für Demokratie" tauschten sich Anwohner:innen über gemeindliche Initiativen aus, die bürgerliches Engagement und demokratische Werte stärken sollen. Redner:innen lobten das Engagement der Stadt und stellten Pläne für künftige Aktivitäten vor.

Die Zusammenkunft war Teil einer breiter angelegten Bewegung zur Förderung demokratischer Teilhabe. Eva Kirbisch, eine zentrale Akteurin des Bündnisses, erläuterte, wie die Gruppe bereits zuvor eine Kundgebung für die Demokratie in Langenfeld organisiert hatte. Sie betonte, dass Demokratie lebendig, ansprechend und sogar freudvoll erlebt werden sollte, um Menschen zur Mitwirkung zu motivieren.

Mittlerweile zählt das Bündnis 61 Partnerorganisationen und ist mit öffentlichen Veranstaltungen aktiv. Als nächstes Projekt plant es am 6. Mai um 16 Uhr im Rathaus am Buttermarkt die Ausstellung "Die Mütter des Grundgesetzes". Im Anschluss lädt ein World Café die Besucher:innen ein, an Thementischen Ideen zu diskutieren und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln.

Auch Professor Klaus Peter Hufer sprach bei der Veranstaltung und verwies auf die historische Bedeutung des 18. März für die deutsche Demokratiegeschichte. Er würdigte den zivilgesellschaftlichen Mut der Langenfelder Bürger:innen. Die Initiative knüpft an frühere Projekte an, wie etwa das Bündnis "Demokratie – Jetzt!" in Kempen, das im Frühjahr 2021 von acht Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen wurde.

Das Langenfelder Bündnis erweitert sein Engagement weiter – mit Ausstellungen und Diskussionsformaten in den kommenden Monaten. Zwar gibt es keine offizielle Statistik über ähnliche demokratiefördernde Projekte in ganz Deutschland, doch das lokale Modell zeigt, wie Gemeinden selbst aktiv werden können. Die nächste Gelegenheit zur Beteiligung bietet sich am 6. Mai.

Quelle