07 April 2026, 12:09

Lünens Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns tritt nach zehn prägenden Jahren zurück

Plakat "Setz deinen Stempel auf deine Gemeinde" mit verschiedenen lachenden Menschen vor einem blauen Himmel mit weißen Wolken.

Lünens Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns tritt nach zehn prägenden Jahren zurück

Jürgen Kleine-Frauns wird am 31. Oktober 2025 nach einem Jahrzehnt im Amt als Bürgermeister von Lünen zurücktreten. Seine Amtszeit war geprägt von tiefgreifenden Veränderungen in der Stadt – vom Bau neuer Schulen und Sporteinrichtungen bis hin zu groß angelegten städtebaulichen Projekten. Durchgehend setzte er sich dafür ein, die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger in den Vordergrund zu stellen und durch Bürokratieabbau die Dienstleistungen der Verwaltung zu verbessern.

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Kleine-Frauns trat sein Amt mit einer klaren Vision an: die Stadtverwaltung als Dienstleister für die Bürger zu verstehen. Dabei berief er sich häufig auf die Grundsätze "Suche das Wohl der Stadt" und "Das Wohl des Volkes ist das höchste Gesetz" als seine Leitlinien. In zehn Jahren nahm er an 60 Ratssitzungen teil und verbrachte dabei über 260 Stunden mit Diskussionen und Entscheidungsfindung.

Ein zentrales Anliegen seiner Amtszeit war die Stärkung von Bildung und Sport in Lünen. Unter seiner Führung entstanden neue Schulgebäude sowie eine Vierfeld-Sporthalle. Zudem trieb er die städtische Erneuerung voran, etwa durch die Umgestaltung des Viktoria-Geländes zur Internationalen Gartenausstellung. Entlang der Langen Straße nahmen neue Projekte Gestalt an, während Begegnungsstätten wie der Treffpunkt Persiluhr und die Villa Urbahn zu lebendigen sozialen Zentren wurden.

Doch Kleine-Frauns engagierte sich nicht nur für Infrastruktur: Er förderte das ehrenamtliche Engagement als unverzichtbaren Teil des städtischen Zusammenhalts. Zudem setzte er sich für die Modernisierung und Digitalisierung der Verwaltung ein und warnte, dass der Abbau überflüssiger Bürokratie auch für seine Nachfolgerin oder seinen Nachfolger eine Herausforderung bleiben werde. Sein Rat an den künftigen Bürgermeister war prägnant: offen bleiben, den Menschen zuhören, klare Entscheidungen treffen – und in stressigen Momenten die Ruhe bewahren.

Kleine-Frauns hinterlässt eine Stadt mit modernisierten Schulen, verbesserten Sporteinrichtungen und aufgewerteten öffentlichen Räumen. Seine Nachfolgerin oder sein Nachfolger übernimmt eine Verwaltung, die von seinem Streben nach Effizienz, Bürgerbeteiligung und langfristiger Planung geprägt ist. Der Wechsel markiert das Ende eines Jahrzehnts, in dem Lünen unter seiner Führung sowohl baulich als auch strukturell einen tiefgreifenden Wandel erlebte.

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