Malia Obama findet ihren eigenen Weg zwischen Hollywood und Mode
Malia Obama, die älteste Tochter von Barack und Michelle Obama, macht sich in Hollywood einen Namen. Bekannt für ihren mutigen Modegeschmack und ihre kreativen Ambitionen, hat sie sich jüngst als Autorin und Regisseurin versucht. Zu ihren neuesten Projekten zählen ein Kurzfilm und ein hochkarätiger Werbespot – nicht ohne Kontroversen.
Ihr Regiedebüt The Heart feierte 2024 auf dem Sundance Film Festival Premiere. Der Kurzfilm markierte ihren ersten großen Schritt ins Filmemachen unter dem Künstlernamen Malia Ann, eine bewusste Entscheidung, um sich von der Prominenz ihrer Familie abzugrenzen. Zuvor arbeitete sie als Drehbuchautorin an Donald Glovers schwarzer Komödie Swarm, einer Amazon-Serie, die sich mit Themen wie Besessenheit und Popkultur auseinandersetzt.
2023 inszenierte sie einen Nike-Werbespot mit Basketballstar A'ja Wilson. Der Spot sorgte für Aufmerksamkeit – aber auch für Kritik, als ein unabhängiger Filmemacher ihr Plagiat vorwarf. Trotz der Rückschläge zeigte das Projekt ihre Fähigkeit, mit großen Namen zusammenzuarbeiten.
Jenseits ihrer Karriere sorgt Malia mit ihrem unverwechselbaren Stil für Schlagzeilen. Oft in klobigen Stiefeln, oversized Mänteln und geschichteten Outfits zu sehen, pflegt sie einen bohemienhaften Look. Erst vergangenen Freitag wurde sie in einem schwarzen Tanktop und weiten Hosen fotografiert – ohne BH, ein Auftritt, der Gesprächsstoff lieferte. Ihr Privatleben bleibt indes privat; seit ihrer kurzen Beziehung zum äthiopischen Musikproduzenten Dawit Eklund 2022 sind keine öffentlichen Partnerschaften bekannt.
Wie ihre Schwester Sasha hat Malia eine Strategie übernommen, die Insider als "Abnabelung" bezeichnen – einen bewussten Versuch, sich eine eigene Identität zu schaffen. Ob durch Mode, ihren gewählten Künstlernamen oder ihre kreative Arbeit: Sie definiert sich zunehmend auf ihre eigene Weise.
Malia Obamas Wandel von einem Mitglied der politischen Familie zur aufstrebenden Filmemacherin vollzog sich rasant. Mit einer Sundance-Premiere, einer Nike-Regiearbeit und einem wachsenden Portfolio etabliert sie sich in der Unterhaltungsbranche. Der Künstlername und ihr selbstbewusster Stil senden eine klare Botschaft: Sie will für ihr Talent anerkannt werden – nicht nur für ihren Nachnamen.






