06 April 2026, 18:08

Martyna Linartas diskutiert in Essen über Erbengesellschaft und soziale Ungleichheit

Eine Gruppe von Menschen geht die Straße entlang und hält eine rote Fahne mit der Aufschrift "Millionäre für soziale Gerechtigkeit" hoch, im Hintergrund sind Gebäude, Pfosten und Bäume unter einem klaren blauen Himmel zu sehen.

Martyna Linartas diskutiert in Essen über Erbengesellschaft und soziale Ungleichheit

Die Politikwissenschaftlerin Martyna Linartas stellt am Sonntag, dem 30. November, um 11 Uhr in der Volkshochschule (VHS) Essen ihr neues Buch "Ungerechte Ungleichheit: Wie wir uns aus der Erbengesellschaft befreien können" vor. Die kostenlose Veranstaltung findet im Großen Saal (Raum U.01) statt und ist Teil der Vortragsreihe "Gespräche für morgen".

Linartas, promovierte Wissenschaftlerin und Dozentin an der Freien Universität Berlin, untersucht in ihrem Werk, wie Vermögensungleichheit die Demokratie prägt. Ihre Forschung basiert unter anderem auf Interviews mit Vertretern der Wirtschaftselite und zeigt auf, wie sich wirtschaftliche Macht über Generationen hinweg konzentriert.

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Im Rahmen des Vortrags wird sie darlegen, dass extreme Vermögensunterschiede den sozialen Zusammenhalt und die demokratische Stabilität untergraben. Nikolaos Georgakis von der VHS Essen wird sie bei der Diskussion dieser Themen und ihrer weiteren gesellschaftlichen Folgen begleiten.

Interessierte können sich unter www.vhs.link/unearned anmelden oder weitere Informationen abrufen. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, sich mit Linartas' Erkenntnissen über geerbten Reichtum und dessen Auswirkungen auf die Gesellschaft auseinanderzusetzen. Der Eintritt ist frei; die Diskussion beginnt am 30. November um 11 Uhr im Großen Saal der VHS Essen.

Quelle