14 April 2026, 08:07

Mordprozess: Angeklagter gesteht Messerangriff auf Ehefrau – doch war es Notwehr?

Balkendiagramm, das die Homicid-Offending-Rates nach Alter des Täters und Waffentyp von 1976 bis 2004 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Verhandlung im Mordprozess: Angeklagter berichtet von Angriff - Mordprozess: Angeklagter gesteht Messerangriff auf Ehefrau – doch war es Notwehr?

Ein Mann, der wegen Mordes vor Gericht steht, hat eingeräumt, seine Frau erstochen zu haben, behauptet jedoch, in Notwehr gehandelt zu haben. Der Vorfall, bei dem das Opfer 32 Stichwunden erlitt, folgte einem heftigen Streit über Reisepläne. Die Polizei wurde vom Angeklagten selbst nach dem Angriff alarmiert.

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Das Paar soll sich laut Berichten über eine anstehende Reise in die Niederlande gestritten haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte mit der Selbstständigkeit seiner Frau haderte, insbesondere mit ihren Kontakten zu Freunden und Familie. Die Spannungen eskalierten, bis es zur tödlichen Auseinandersetzung kam.

Während des Prozesses bestand der Mann darauf, seine Frau habe ihn zuerst angegriffen. Die Behörden nahmen zunächst an, seine schwere Bauchverletzung stamme von einem Suizidversuch. Später gestand er jedoch, im Rahmen des Angriffs ein Küchenmesser benutzt zu haben.

Das Opfer erlitt 32 Stichwunden im Oberkörper. Nach der Tat setzte der Angeklagte einen Notruf ab und wurde mit einer schweren Bauchverletzung aufgefunden.

Der Fall hängt nun davon ab, ob die Behauptung des Angeklagten, in Notwehr gehandelt zu haben, Bestand hat. Sein Geständnis, die Frau erstochen zu haben, steht im Widerspruch zu seiner früheren Schilderung der Ereignisse. Das Gericht wird auf Grundlage der vorgebrachten Beweise ein Urteil fällen.

Quelle