Mühlendammbrücke bleibt gesperrt – gefährliche Umwege für Radfahrer und Fußgänger
Moritz KellerMühlendammbrücke bleibt gesperrt – gefährliche Umwege für Radfahrer und Fußgänger
Die Mühlendammbrücke, eine zentrale Verbindung für Radfahrer und Fußgänger in der Region, bleibt ein drängendes Problem für lokale Initiativen. Bernhard Störer vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) hat die Behörden aufgefordert, den sicheren Zugang – insbesondere für Schulkinder und Pendler auf dem Weg zum Bahnhof Burger Bahnhof – schnellstmöglich wiederherzustellen. Die aktuelle Situation zwingt Nutzer zu einem gefährlichen Umweg, der in einer Sackgasse endet.
Die Brücke dient als wichtige Abkürzung für alle, die zum Bahnhof Burger Bahnhof unterwegs sind. Ohne sie müssen Fußgänger und Radfahrer die enge und stark befahrene Eschbachstraße nutzen, was die Unfallgefahr erhöht. Zudem ist sie Teil der beliebten Panorama-Radroute, die sowohl von Einheimischen als auch von Besuchern häufig genutzt wird.
Störer betonte, dass ein Neubau ausschließlich für Fuß- und Radverkehr konzipiert sein müsse. Er warnte jedoch, dass selbst bei sofortigem Handeln der Behörden eine neue Brücke frühestens im Frühjahr 2023 fertiggestellt werde. Die Verzögerung bedeutet, dass Pendler und Familien noch monatelang mit unsicheren Bedingungen leben müssen.
Der Appell unterstreicht die Bedeutung der Brücke für den täglichen Verkehr und die Sicherheit. Bis ein Ersatzbau steht, bleiben Radfahrer und Fußgänger auf den riskanten Umweg angewiesen. Die Verantwortlichen stehen nun unter Druck, die Pläne zu beschleunigen – und gleichzeitig sicherzustellen, dass die neue Querung ihrem ursprünglichen Zweck treu bleibt.






