18 March 2026, 00:14

Netflix und Harry & Meghan: Warum ihre exklusive Partnerschaft jetzt bröckelt

Logo der Partnership for Public Service mit einem blauen Kreis mit einem weißen Stern, umgeben von einem weißen Rand, und fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund.

Accusations and Waning Trust? - Netflix und Harry & Meghan: Warum ihre exklusive Partnerschaft jetzt bröckelt

Die Partnerschaft zwischen Netflix und Prinz Harry sowie Meghan Markle steht nach fünfeinhalb Jahren vor einem Wendepunkt. Die exklusive Vereinbarung des Streaming-Riesen mit der Produktionsfirma des Paares, Archewell, wird im August 2025 in eine weniger verbindliche "First-Look"-Regelung umgewandelt. Bisher hat die Zusammenarbeit weniger Projekte hervorgebracht als erwartet – und wirft damit Fragen über ihre Zukunft auf.

Der Netflix-Archewell-Deal, der 2020 unterzeichnet wurde, versprach zunächst eine stetige Flut an Inhalten. Doch nur eine Handvoll Produktionen – darunter die Dokumentation Harry & Meghan und die Serie Live to Lead – sind tatsächlich entstanden. Brancheninsider führen die zögerliche Umsetzung auf typische Herausforderungen bei Prominenten-Deals zurück, bei denen die Erwartungen oft höher sind als die Ergebnisse.

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Aktuelle Berichte deuten darauf hin, dass Netflix die Geduld verliert. Eine nicht namentlich genannte Quelle behauptete, das Unternehmen sei mit der Zusammenarbeit "fertig". Gleichzeitig lagern noch Waren im Wert von etwa 10 Millionen US-Dollar der Marke As Ever – Meghans Lifestyle-Linie mit Tees und Backmischungen – unverkauft auf Lager. Einige Produkte wurden sogar kostenlos an Mitarbeiter verteilt. Zwei Filmprojekte, Meet Me at the Lake und The Wedding Date, befinden sich zwar in Entwicklung, kommen aber kaum voran.

Hinter den Kulissen gibt es Spannungen. Netflix-Chef Ted Sarandos soll scherzhaft erwähnt haben, er nehme Meghans Anrufe nur noch entgegen, wenn ein Anwalt anwesend sei – was das Unternehmen jedoch dementiert. Kritiker werfen Meghan zudem vor, in Besprechungen Harry zu unterbrechen oder seine Ideen umzuformulieren; ein Vorwurf, den ihre Anwältin als misogyn abtut. Zudem zeigt sich die Branche zunehmend zurückhaltend: Filmemacher und Agenten signalisieren wenig Interesse an Kooperationen mit Archewell.

Die Zukunft der Sussexes in Hollywood könnte nun davon abhängen, ob sie Inhalte jenseits ihrer königlichen Vergangenheit produzieren können. Angesichts nachlassender Unterstützung durch Netflix und begrenzter Branchenrückendeckung werden ihre nächsten Projekte darüber entscheiden, ob sie sich einen dauerhaften Platz in der Unterhaltungsindustrie sichern. Die Umstellung auf das "First-Look"-Modell 2025 wird ihre Fähigkeit auf die Probe stellen, ohne garantierte Rückendeckung zu liefern.

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