15 March 2026, 20:13

Notfallprobe in Lünen enthüllt Totalausfall aller 28 Sirenen der Stadt

Feuerwehrleute in Helmen, die Rohre halten und auf ein Gebäude mit Text sprühen, unter einem klaren blauen Himmel mit Fahnen an Masten und Bäumen im Hintergrund.

Notfallprobe in Lünen enthüllt Totalausfall aller 28 Sirenen der Stadt

Routine-Notfallprobe in Lünen am 12. März deckt schwerwiegende technische Panne auf

Bei einer planmäßigen Notfallwarnübung in Lünen am 12. März wurde ein ernsthaftes technisches Problem offengelegt. Während die Mobilfunkwarnungen wie vorgesehen funktionierten, versagten sämtliche 28 Sirenen der Stadt – sowohl beim initialen Alarm als auch beim Entwarnungssignal. Die Behörden ermitteln nun nach der Ursache des Ausfalls.

Die Übung sollte die Notfallwarnsysteme Lünens prüfen, darunter Mobilfunkbenachrichtigungen und die traditionellen Sirenen. Anwohner erhielten Warnungen über Apps wie NINA und KATWARN sowie per Cell-Broadcast. Doch keine der städtischen Sirenen löste wie erwartet aus.

In benachbarten Gemeinden funktionierten die Sirenen während derselben Übung problemlos, was Lünens Stille umso auffälliger machte. Michael Thiel, kommissarischer Leiter der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Abteilung Bevölkerungsschutz, bestätigte den Vorfall. Er bezeichnete die Lage als dringend und erklärte, dass die Ursache für das Versagen des Systems aktuell untersucht werde.

Öffentlich zugängliche Unterlagen oder Wartungsprotokolle zu Lünens Sirenen lagen bisher nicht vor. Der Defekt kam erst durch die Übung ans Licht, als das vollständige Schweigen des Warnnetzes der Stadt deutlich wurde.

Die Panne wirft Fragen zur Fähigkeit Lünens auf, die Bevölkerung im Ernstfall zu warnen. Die Behörden arbeiten daran, die Ursache zu klären und die volle Funktionsfähigkeit des Sirenensystems wiederherzustellen. Bis die Reparaturen abgeschlossen sind, wird die Stadt für Notfallmeldungen auf Mobilfunkwarnungen setzen.

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