Polizei Duisburg geht hart gegen gefährliche Raser in der RPD-Szene vor
Amelie KleinPolizei Duisburg geht hart gegen gefährliche Raser in der RPD-Szene vor
Die Polizei in Duisburg ist gegen gefährliches Fahren im Gewerbegebiet Asterlagen vorgegangen. Bei der Aktion stand die sogenannte RPD-Szene im Fokus, in der Rennfahrer und Poser riskante Stunts aufführen. Die Beamten kontrollierten rund 350 Personen und 150 Fahrzeuge im Rahmen der Maßnahme.
Zur RPD-Szene zählen Rennfahrer, Poser und Zuschauer, die sich treffen, um gefährliche Fahrmanöver zu zeigen. Durch Driften und das Drehen von „Donuts“ setzen sie dabei sich selbst und Unbeteiligte einem erheblichen Risiko aus. Viele Fahrzeuge wiesen verdeckte oder abgedeckte Nummernschilder auf, andere waren illegal umgebaut.
Während des Einsatzes sahen sich die Beamten aggressivem Verhalten und mangelnder Kooperation ausgesetzt. Sie leiteten 25 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein und verhängten 32 Bußgelder. Zudem wurden zwei Strafanzeigen erstattet und zehn Personen mit einem Platzverweis belegt. Sechs getunte Autos wurden beschlagnahmt.
Ein Polizeistreifenwagen erlitt bei der Aktion Sachschäden. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen noch.
Die Behörden werden weiterhin konsequent gegen Verkehrssünder vorgehen. Durch systematische Strafen und Platzverweise soll gefährliches Verhalten eingedämmt und die öffentliche Sicherheit gewahrt werden. Weitere Kontrollen sind möglich, um anhaltende Verstöße zu unterbinden.






