Polizei Gelsenkirchen kontrolliert bei Operation Gurt – 52 ohne Sicherheitsgurt erwischt
Amelie KleinPolizei Gelsenkirchen kontrolliert bei Operation Gurt – 52 ohne Sicherheitsgurt erwischt
Die Polizei Gelsenkirchen hat kürzlich an einer europaweiten Aktion zur Verbesserung der Anschnallquote teilgenommen. Die unter dem Namen Operation Gurt durchgeführte Kampagne fand vom 9. bis 15. März 2026 statt. Beamte kontrollierten Fahrer und Mitfahrer an neuralgischen Punkten der Stadt, darunter in der Nähe der VELTINS-Arena und auf den Flohmärkten an der Trabrennbahn.
Während der einwöchigen Aktion wurden 52 Verkehrsteilnehmer ohne oder mit falsch angelegtem Sicherheitsgurt angetroffen. Darunter befanden sich 29 Kinder, die trotz gesetzlicher Vorgaben nicht vorschriftsmäßig gesichert waren. Die Kontrollen waren Teil einer breiter angelegten Initiative von ROADPOL, einem europäischen Polizeinetzwerk, das sich durch Überwachung und Aufklärung für mehr Verkehrssicherheit einsetzt.
Die Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich regelmäßig an ähnlichen Kampagnen, um die Risiken im Straßenverkehr zu verringern. Studien belegen, dass ein korrekt angelegter Sicherheitsgurt das Risiko schwerer Verletzungen bei einem Unfall deutlich senkt. Zwar wurden lokale Verstoßzahlen erfasst – etwa 52 in Gelsenkirchen und 328 in Südhessen –, eine bundesweite Gesamtstatistik für Deutschland liegt jedoch nicht vor.
Die Aktion konzentrierte sich auf stark frequentierte Bereiche mit hohem Verkehrsaufkommen und vielen Fußgängern. Die Beamten wollten Fahrer und Mitfahrer daran erinnern, vor Fahrtantritt den Gurt richtig anzulegen.
Die Operation machte erneut auf Defizite bei der Gurtpflicht aufmerksam, insbesondere bei der Sicherung von Kindern. Die Polizei Gelsenkirchen wird auch künftig an ROADPOL-Initiativen teilnehmen, um die Sicherheitsmaßnahmen zu stärken. Regionale Ergebnisse wie die dieser Kampagne fließen in die weitere Planung von Kontrollen und Aufklärungsarbeit ein.






