Polizei startet Kampagne "Sicher.Mobil.Leben" mit Fokus auf Zweirad-Sicherheit
Henry SchmittPolizei startet Kampagne "Sicher.Mobil.Leben" mit Fokus auf Zweirad-Sicherheit
Die deutsche Polizei hat die diesjährige Kampagne "Sicher.Mobil.Leben" gestartet – mit Fokus auf Zweiräder. Die seit 2018 jährlich durchgeführte Initiative zielt darauf ab, die Verkehrssicherheit durch wechselnde Schwerpunktthemen zu verbessern. Bei Kontrollen auf Autobahnen und in städtischen Gebieten überprüften die Behörden die Einhaltung der Verkehrsregeln.
Am Aktionstag wurden in Innenstädten insgesamt 218 Fahrzeuge kontrolliert, darunter 94 Fahrräder, 61 E-Scooter, 19 Mofas oder Roller sowie 44 weitere Fahrzeuge. Bei den Fahrrädern registrierten die Beamten sechs Rotlichtverstöße, zwölf Fälle von abgelenktem Fahren und 24 Verstöße wegen Fahrens auf Gehwegen. Bei E-Scootern und ähnlichen Geräten fehlte in einem Fall die vorgeschriebene Versicherung, zwei Fahrer wurden mit dem Handy am Steuer erwischt.
Auf Autobahnen wurden 126 Fahrzeuge überprüft, davon 69 Mofas oder Roller und 56 sonstige Fahrzeuge. Hier stellten die Beamten 17 Geschwindigkeitsüberschreitungen fest, die zu 13 Bußgeldern führten. Die Kampagne lenkt den Blick auf die zunehmende Nutzung von Zweirädern – von Fahrrädern und E-Bikes bis hin zu motorisierten Rollern – sowohl in Städten als auch in ländlichen Regionen.
Präventivmaßnahmen und gezielte Kontrollen sollen die Risiken verringern. Die Düsseldorfer Polizei erinnerte alle Verkehrsteilnehmer daran, die Verkehrsregeln einzuhalten und verantwortungsbewusst zu handeln, um Unfälle zu vermeiden.
Die Kampagne 2024 unterstreicht die Notwendigkeit strengerer Kontrollen und eines größeren Bewusstseins für die Sicherheit von Zweiradfahrern. Die Überprüfungen zeigten häufige Verstöße wie Rasen, abgelenktes Fahren und illegales Befahren von Gehwegen. Die Polizei setzt sich weiterhin für eine bessere Regelbefolgung ein, um schwächere Verkehrsteilnehmer zu schützen.






