Rasen, Handy am Steuer und eine spektakuläre Verfolgungsjagd in Altena
Moritz KellerRasen, Handy am Steuer und eine spektakuläre Verfolgungsjagd in Altena
Die Polizei in Altena hat im Rahmen der europaweiten Aktion "Konzentration im Verkehr" die Verkehrskontrollen verschärft. Die Maßnahme richtet sich gegen Ablenkung am Steuer und gefährliches Verhalten im Straßenverkehr. Beamte dokumentierten zahlreiche Verstöße, darunter Rasen, Handybenutzung am Steuer und eine spektakuläre Verfolgungsjagd mit einem unerlaubt fahrenden Motorradfahrer.
Die Kontrollen fanden entlang der Bahnhofstraße statt, wo elf Autofahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit gestoppt wurden. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 52 km/h in einer 30er-Zone. Zudem ahndeten die Beamten zwölf Fälle von Handybenutzung während der Fahrt – jeder Verstoß zieht ein Bußgeld von 100 Euro, eine Bearbeitungsgebühr sowie einen Punkt in Flensburg nach sich.
Ein 20-jähriger Motorradfahrer löste eine Verfolgungsjagd aus, nachdem er an einer unübersichtlichen Stelle der Bahnhofstraße gefährlich überholt hatte. Als die Polizisten ihn anhalten wollten, flüchtete er vom Kontrollpunkt. Die Jagd endete, als der Fahrer in der Nähe von Küstersort die Kontrolle verlor.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Motorradfahrer keinen gültigen Führerschein besaß. Zudem war das Motorrad mit einem gefälschten Kennzeichen unterwegs. Die Polizei prüft nun weitere Straftatbestände, darunter Fahren ohne Versicherungsschutz und illegale Rennen.
Die aktuelle Kampagne macht auf die Gefahren von Ablenkung im Verkehr aufmerksam: Bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h bedeutet ein einziger Blick aufs Handy, dass man 14 Meter blind fährt. Die Behörden betonen, dass solches Verhalten alle Verkehrsteilnehmer gefährdet.
Dem Motorradfahrer drohen nun Anklagen wegen mehrfacher Verstöße – von der Flucht vor der Polizei bis zum Fahren ohne Führerschein. Die Aktion "Konzentration im Verkehr" läuft weiter, wobei die Beamten gezielt gegen Rasen, Handybenutzung und andere riskante Fahrgewohnheiten vorgehen. Bereits jetzt wurden Dutzende Verkehrssünder mit Bußgeldern und Strafen belegt.






