Rettung für 93 Hammer-Filialen: Investor übernimmt Teile der insolventen Brüder-Schlau-Gruppe
Amelie KleinRettung für 93 Hammer-Filialen: Investor übernimmt Teile der insolventen Brüder-Schlau-Gruppe
Die insolvente Brüder-Schlau-Gruppe hat einen Käufer für Teile ihres Unternehmens gefunden. Ein Investorenkonsortium namens ReThink übernimmt 93 Hammer-Möbelhäuser und sichert damit rund 1.200 Arbeitsplätze. Dennoch werden zahlreiche Filialen geschlossen, sodass viele Mitarbeiter ihren Job verlieren.
Die Brüder Schlau GmbH & Co. KG, die Muttergesellschaft hinter der Möbelkette Hammer und den Heimwerker-Märkten Schlau, hatte im Juni Insolvenz angemeldet. Die Gruppe beschäftigte zu diesem Zeitpunkt etwa 3.900 Mitarbeiter in ihren verschiedenen Geschäftsbereichen.
Im Rahmen der neuen Vereinbarung wird ReThink 93 Hammer-Filialen weiterbetreiben. Rund 70 weitere Standorte der Kette werden jedoch geschlossen, was zu Entlassungen führen wird. Der Großhandelsbereich Schlau, der etwa 60 Märkte umfasste, wird komplett eingestellt.
Die Umstrukturierung bedeutet, dass nur ein Teil der Belegschaft im Unternehmen bleibt. Zwar werden 1.200 Arbeitsplätze gerettet, doch viele andere Mitarbeiter müssen mit Kündigungen rechnen, während das Unternehmen seine verbleibenden Aktivitäten einstellt.
Die Übernahme durch ReThink sichert das Überleben von fast 100 Hammer-Filialen. Allerdings führen die Schließung von 70 Standorten und die vollständige Einstellung des Schlau-Bereichs zu erheblichen Stellenstreichungen. Das Insolvenzverfahren der Brüder-Schlau-Gruppe läuft derweil weiter, während die restlichen Unternehmensteile abgewickelt werden.






