17 April 2026, 14:13

"Richi"-Spruch löst Streit um Urheberrecht und Merchandise aus

Ein Mann in einer schwarzen Kapuzenjacke und einem schwarzen Anzug mit einem weißen Hemd hält ein Mikrofon und steht selbstbewusst vor einer Wand.

"Richi"-Spruch löst Streit um Urheberrecht und Merchandise aus

Ein viraler Spruch des Schweizer Bauern Hermann Schönbächler hat eine juristische Auseinandersetzung über dessen kommerzielle Nutzung ausgelöst. Die Familie hinter dem mittlerweile berühmten "Richi"-Zitat fordert die Entfernung des Spruchs von Merchandise-Artikeln und Online-Inhalten. Gleichzeitig gehen Händler und ein Influencer unterschiedlich mit der Angelegenheit um.

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Der Ausdruck "Richi" wurde bekannt, nachdem Hermann Schönbächler ihn in einem viral gegangenen Video verwendet hatte. Der Influencer Zeki baute den Spruch später in seine Comedy-Soundboxes ein und verkaufte diese ohne Erlaubnis der Familie. Die Schönbächlers erhielten weder eine Vergütung noch hatten sie der Kommerzialisierung zugestimmt.

Die Händler Galaxus und Brack boten zunächst Fan-Artikel wie Socken und Kinderbücher mit dem Zitat an. Brack hat die Soundboxes inzwischen von seiner Website entfernt, während Galaxus sie weiterhin anbietet, bis die Rechtslage geklärt ist. Zeki hingegen verkauft noch seine restlichen Bestände der alten Soundboxes.

Die Familie Schönbächler hat ein Ende des Hypes gefordert und bittet um Respekt sowie Abstand für ihre Kinder. Offiziell verlangten sie von Zeki, das "Richi"-Meme aus seinen Produkten zu entfernen. Dieser bestätigte, dass der Spruch auf seiner neuen Soundbox nicht mehr vorkommen werde, um rechtliche Vorgaben einzuhalten. Zudem zeigte er sich offen für eine Zusammenarbeit mit der Familie und hat bereits Kontakt aufgenommen.

Der Streitfall zeigt die Herausforderungen auf, wenn virale Inhalte ohne Zustimmung zu kommerziellen Produkten werden. Die Familie Schönbächler hat deutlich gemacht, dass der Spruch nicht länger für Merchandise genutzt werden soll. Zeki hat seine Produkte entsprechend angepasst, während Händler ihre Bestände weiterhin prüfen.

Quelle