24 March 2026, 02:08

Ruder-Marathon in Mönchengladbach: 54.000 Euro für den guten Zweck

Gruppe von Menschen beim Ruderwettbewerb auf einem Gewässer mit Bäumen und einem Hügel im Hintergrund, Kleidung auf Ständen darunter.

Ruder-Marathon in Mönchengladbach: 54.000 Euro für den guten Zweck

Der 1. Mönchengladbacher Ruder-Marathon 2025 fand am 5. Oktober mit 42 Teams und rund 150 Teilnehmenden statt. Unter ihnen war der Spitzensportler Oliver Dienst, der die 42,195 Kilometer lange Strecke in 3:00:06 Stunden bewältigte – nur sechs Sekunden über seinem selbstgesteckten Ziel. Trotz eines Erkältungskampfs trug sein Einsatz dazu bei, 54.000 Euro für lokale und bundesweite Hilfsorganisationen zu sammeln.

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Das Team Umsatz stellte mit einer Zeit von 2:32 Stunden einen neuen Rekord auf. Dienst hatte sich persönlich ein Ziel von 3:00:00 Stunden gesetzt. Die ersten 28 Kilometer verliefen planmäßig, doch die letzten 45 Minuten wurden zur körperlichen Zerreißprobe und brachten ihn an seine Grenzen.

Vor dem Rennen hatten Sponsoren zugesagt, über 650 Euro pro Minute zu spenden, falls Dienst die Marke von 3:30:00 Stunden unterbieten würde. Obwohl er sein Ziel nur um sechs Sekunden verfehlte, lag er am Ende 28 Minuten hinter Team Umsatz – was seine private Verpflichtung auslöste, 100 Euro für jede Minute Verspätung zu geben. Dies steigerte die Gesamtsumme der Spendenaktion zusätzlich.

Von den Erlösen profitieren unter anderem die Lebenshilfe Rhein-Kreis Neuss e.V., das Jugendamt Mönchengladbach-Stadtmitte, die Deutsche Krebshilfe, Insel Tobi e.V. sowie das Hospiz St. Christophorus. Diensts Motto – "Wenn du denkst, du kannst nicht mehr, hast du erst 50 Prozent geschafft" – spiegelte seinen unerschütterlichen Willen während der Herausforderung wider.

Die 54.000 Euro kommen fünf gemeinnützigen Einrichtungen zugute, wobei Diensts fast perfekte Leistung trotz Krankheit und Erschöpfung Beharrlichkeit und mentalen Kampfgeist bewies. Der Erfolg des Events sichert die weitere Unterstützung wichtiger sozialer und gesundheitlicher Initiativen in der Region.

Quelle