Said El Malas steiler Aufstieg vom Abgelehnten zum FC-Köln-Star
Said El Mala hat sich in dieser Saison zu einem Schlüsselspieler für den 1. FC Köln entwickelt. Mit zwei Toren bislang hat er dem Team geholfen, sich vor der Länderspielpause auf den vierten Tabellenplatz vorzukämpfen. Der Weg des 22-Jährigen in den Profifußball war jedoch alles andere als geradlinig.
Vor vier Jahren erlebte El Mala eine herbe Absage, als Borussia Mönchengladbach ihn aus ihrer Jugendakademie entließ. Statt aufzugeben, kämpfte er sich über die unterklassigen Vereine TSV Meerbusch und Viktoria Köln nach oben. Seine Beharrlichkeit zahlte sich aus: Er erhielt einen Langzeitvertrag beim 1. FC Köln, der ihn bis 2030 an den Verein bindet.
In dieser Saison zeigte El Mala sofort Wirkung. Sein Siegtreffer beim 1:0 gegen Hoffenheim sicherte dem FC Köln drei wichtige Punkte – ein Ergebnis, das maßgeblich zu den zehn Zählern vor der Länderspielpause beitrug und die Mannschaft früh in der Saison in eine starke Position brachte.
Lukas Kwasniok, der eng mit dem jungen Stürmer zusammenarbeitet, beschreibt ihn als einen Straßenfußballer mit einem gottgegebenen Talent. Allerdings rät er El Mala, sich auf konstante Leistungen zu konzentrieren, statt sich mit Gedanken an die Nationalmannschaft zu beschäftigen. Auch Joel Schmied, eine weitere prägende Figur beim Verein, lobt ihn in höchsten Tönen und nennt ihn einen tollen Jungen mit einer glänzenden Zukunft.
El Malas Aufstieg – von der Ablehnung bis zur Stammelf in einem Bundesligaklub – unterstreicht seinen unerschütterlichen Willen. Mit einem Vertrag bis 2030 hat er nun die Chance, auf seinen frühen Erfolg aufzubauen. Seine Leistungen haben dem FC Köln bereits in dieser Saison eine solide Basis in der Liga verschafft.






