Sieben Dormagener radeln für fairen Handel und Klimaschutz mit Bio-Kakao nach Hause
Moritz KellerSieben Dormagener radeln für fairen Handel und Klimaschutz mit Bio-Kakao nach Hause
Sieben Radfahrer aus Dormagen beenden einzigartige Reise für fairen Handel und Nachhaltigkeit
Eine Gruppe von sieben Radfahrern aus Dormagen hat eine außergewöhnliche Tour absolviert, um fairen Handel und Klimaschutz zu fördern. Sie transportierten Bio-Kakao von Amsterdam in ihre Heimatstadt – ganz ohne CO₂-Ausstoß. Die unter dem Namen Schoko-Tour durchgeführte Aktion zeigt, wie Klimaschutz und ethischer Handel Hand in Hand gehen können.
Das Abenteuer begann mit Kakaobohnen aus der Dominikanischen Republik, die emissionsfrei per Segelschiff nach Amsterdam gebracht wurden. Dort verarbeitete eine solarbetriebene Schokoladenfabrik die Bohnen zu fertiger Schokolade.
Von Amsterdam übernahmen die sieben Radfahrer: Fünf Tage lang radelten sie die letzte Etappe bis zum Weltladen Dormagen in der Kölner Straße. Für den letzten Abschnitt nutzten sie das städtische Lastenrad – auch hier ganz ohne fossile Brennstoffe.
Bei ihrer Rückkehr begrüßte Lieselotte Heinz vom kommunalen Umweltteam die Gruppe. Sie lobte ihr Engagement und dankte der Stadtverwaltung für die Unterstützung des Projekts. Heinz betonte zudem, wie wichtig es sei, das Thema fairer Handel präsent zu halten und weitere Fördermaßnahmen voranzutreiben.
Die Schoko-Tour demonstriert, wie fairer Handel, Klimaschutz und nachhaltige Mobilität in der Praxis zusammenwirken können. Die gesamte Route des Kakaos – vom Segelschiff bis zum Lastenrad – erfolgte komplett emissionsfrei. Die Stadt plant nun, auf dieser Initiative aufzubauen und weitere Projekte für fairen Handel zu fördern.






