Solarförderung-Streichung bedroht kleine Wohngebäude mit finanziellen Risiken
Amelie KleinSolarförderung-Streichung bedroht kleine Wohngebäude mit finanziellen Risiken
Eine neue Studie warnt, dass kleine Wohngebäude in finanzielle Schwierigkeiten geraten könnten, wenn die Solarförderung gestrichen wird. Forscher des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln haben die Auswirkungen einer Abschaffung der Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen untersucht. Ihre Ergebnisse wurden von Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichtet.
Die von Andreas Fischer und Ralph Henger geleitete Untersuchung konzentrierte sich auf die Folgen einer Streichung der EEG-Einspeisevergütung – ein Vorhaben, das von der CDU-Politikerin Katherina Reiche vorgeschlagen wurde. Ohne diese Förderung könnten sich kleine Stromprojekte in Mehrfamilienhäusern wirtschaftlich nicht mehr lohnen.
Die Studie entstand im Rahmen des Kopernikus-Projekts Ariadne, das vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) koordiniert wird. Sie zeigt, wie stark kleine Solaranlagen, die häufig auf Wohngebäuden installiert sind, von diesen Zahlungen abhängig sind. Eine Abschaffung der Förderung könnte künftige Investitionen in erneuerbare Energien für solche Immobilien hemmen.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass ein Wegfall der Subventionen kleine Solarprojekte besonders hart treffen würde. Viele Wohngebäude könnten Pläne für die eigene Stromerzeugung aufgeben. Die Studienergebnisse wurden inzwischen über die Medien der Funke-Gruppe verbreitet.






