Solingen: Warum städtische Schwimmbäder plötzlich dichtmachen müssen
Henry SchmittSolingen: Warum städtische Schwimmbäder plötzlich dichtmachen müssen
Öffentliche Schwimmbäder in Solingen von unerwarteten Schließungen betroffen
In den vergangenen Wochen mussten die städtischen Schwimmbäder in Solingen überraschend schließen. Die SPD-Fraktion im Stadtrat hat nun reagiert und fordert von der Stadtverwaltung klarere Aufklärung. Der Vorstoß folgt auf Beschwerden sowohl von Badegästen als auch von Mitarbeitenden, die von den plötzlichen Änderungen betroffen sind.
Auslöser der Kritik waren die kurzfristigen Schließungen mehrerer Bäder in Solingen. Besucher fanden bei ihrem Eintreffen verschlossene Türen vor, was zu großer Verärgerung führte. Salvatore Tranchina, sportpolitischer Sprecher der SPD, wies auf die wachsende Unzufriedenheit unter den Stammgästen hin.
Als Reaktion darauf hat die SPD offiziell einen umfassenden Bericht zu den Personalkapazitäten in den städtischen Schwimmbädern angefordert. Ein Antrag, der dem Sportausschuss vorgelegt wurde, verlangt eine detaillierte Aufschlüsselung der aktuellen Beschäftigtenzahlen. Zudem will die Partei wissen, warum es zu den abrupten Schließungen gekommen ist.
Tranchina betonte, dass es der SPD nicht nur um die Belange der Schwimmer, sondern auch um die der betroffenen Mitarbeitenden gehe. Die Angestellten in den Bädern hätten unter den unvorhersehbaren Dienstplänen zu leiden. Die SPD besteht darauf, dass bessere Planung und mehr Transparenz nötig sind, um weitere Störungen zu vermeiden.
Der Sportausschuss wird nun den Antrag der SPD auf Auskunft zu Personalstand und Schließungsgründen prüfen. Eine klarere Darstellung der Lage könnte helfen, künftige kurzfristige Absagen zu verhindern. Bis dahin bleiben sowohl Badegäste als auch Mitarbeitende in Solingen in Unsicherheit – und warten auf Antworten.






