31 March 2026, 14:12

Sozialverband stoppt geplante Verlegung der Bushaltestelle in Solingen-Ohligs

Eine Stadtstraße mit einer Bushaltestelle, Gebäude auf beiden Seiten, eine Straße mit einem Müllcontainer, rote und gelbe Schilder mit Text, Fußgänger auf dem Gehweg und eine Rolltreppe auf der linken Seite.

Sozialverband stoppt geplante Verlegung der Bushaltestelle in Solingen-Ohligs

Eine lokale Wohlfahrtsorganisation hat sich gegen Pläne ausgesprochen, eine wichtige Bushaltestelle in Solingen zu verlegen. Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen, der die Ortsverbände Solingen-Remscheid vertritt, argumentiert, dass die Verlegung der Haltestelle am Ohligser Marktplatz benachteiligte Anwohnerinnen und Anwohner belasten würde. Der Vorschlag hat zu Forderungen an die Stadtverwaltung geführt, die Entscheidung zu überdenken.

Der Bezirksrat Ohligs hatte zunächst vorgeschlagen, einen Teil der Bushaltestelle abzubauen und sie etwa 100 Meter entfernt neu anzulegen. Viele ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität sind derzeit auf die zentrale Lage der Haltestelle angewiesen. Der Sozialverband hat die Solinger Verwaltung und die Verantwortlichen in der Politik nun aufgefordert, die Pläne fallen zu lassen.

Die Organisation äußerte zudem Bedenken hinsichtlich der geplanten testweisen Umleitung der Rheinbahn-Linien 782, 783, 791 und 792. Bisher hat die Rheinbahn selbst keine öffentlichen Stellungnahmen oder Pressemitteilungen zu den vorgeschlagenen Änderungen veröffentlicht. Das Fehlen einer offiziellen Äußerung verstärkt die Unsicherheit über die geplante Maßnahme.

Kritiker argumentieren, dass eine Verlegung der Haltestelle unnötige Hürden für Menschen schaffen würde, die längere Strecken nur schwer zu Fuß zurücklegen können. Der Verband betont, dass Barrierefreiheit bei der Planung des öffentlichen Nahverkehrs oberste Priorität haben müsse.

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Der Widerstand des Sozialverbands unterstreicht die Sorgen, wie sich die Verlegung auf die täglichen Fahrten benachteiligter Gruppen auswirken könnte. Ohne klare Unterstützung durch die Rheinbahn oder weitere Bürgerbeteiligung bleibt die Zukunft der Bushaltestelle ungewiss. Die Stadtverwaltung steht nun unter Druck, den Vorschlag vor einer möglichen Umsetzung noch einmal zu prüfen.

Quelle