30 April 2026, 14:15

Vier deutsche Städte kämpfen um die Olympischen Spiele 2036 oder später

Außenansicht des Deutschen Sport & Olympiamuseums in Berlin, das ein Gebäude mit Fenstern und einer Tür zeigt, umgeben von Bäumen und Bannern, unter einem bewölkten Himmel.

Vier deutsche Olympia-Kandidaten überwinden erste Hürde - Vier deutsche Städte kämpfen um die Olympischen Spiele 2036 oder später

Vier deutsche Städte haben sich im Rennen um die Austragung künftiger Olympische Spiele einen Schritt nach vorne gebracht. Berlin, Hamburg, München und die Rhein-Ruhr-Region haben die erste nationale Auswahlrunde erfolgreich durchlaufen. Das Land prüft nun Optionen für die Jahre 2036, 2040 oder sogar 2044.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat allen vier Bewerbern grünes Licht gegeben. Jede Stadt hat nun bis Ende Mai 2026 Zeit, ihre Pläne weiter auszuarbeiten. Die endgültige Entscheidung, welcher Standort Deutschland international vertreten wird, soll im Herbst 2026 fallen.

Sämtliche vorgeschlagenen Veranstaltungsorte müssen strenge Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Über 90 Prozent der Wettkampfstätten sollen maximal 15 Gehminuten von öffentlichen Verkehrsmitteln entfernt liegen. Mit dieser Regelung soll der Verkehr während der Spiele reduziert und die Umweltbelastung verringert werden.

Deutschland hat sich noch nicht festgelegt, für welche Ausgabe der Olympischen Spiele es kandidieren wird. Geprüft werden Bewerbungen für 2036, 2040 oder 2044. Der Zeitplan hängt von weiteren Bewertungen und der internationalen Konkurrenz ab.

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In der nächsten Phase werden die Städte gemeinsam mit dem DOSB detaillierte Konzepte erarbeiten. Bis Ende 2026 soll ein deutscher Kandidat ausgewählt werden, der sich dann weltweit um das Austragungsrecht der Olympischen Spiele bewerben wird.

Quelle