Wegatech Greenergy meldet Insolvenz an – Heimwatt übernimmt Vermögenswerte
Amelie KleinWegatech Greenergy meldet Insolvenz an – Heimwatt übernimmt Vermögenswerte
Wegatech Greenergy GmbH meldet offizielle Insolvenz an
Nach finanziellen Schwierigkeiten ist die Wegatech Greenergy GmbH in das reguläre Insolvenzverfahren eingetreten. Das Amtsgericht Köln bestätigte die Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung des Unternehmens, was das Ende seiner Geschäftstätigkeit besiegelt.
Die Probleme begannen im Herbst 2023, als das Unternehmen einen vorläufigen Insolvenzantrag stellte. Damals beschäftigte Wegatech Greenergy noch rund 200 Mitarbeiter. Trotz Bemühungen, neue Investoren zu gewinnen, wurden zum Jahreswechsel alle Beschäftigten freigestellt.
Die Heimwatt GmbH übernahm daraufhin zentrale Vermögenswerte aus der Insolvenzmasse, darunter die Marke Wegatech, die Unternehmenswebsite, einen dreistelligen Auftragsbestand sowie Teile des verbleibenden Lagerbestands. Wie Geschäftsführer Malte Twesten mitteilte, passe dieser Schritt zur Wachstumsstrategie des Unternehmens.
Seit Januar 2025 hat Heimwatt seine Aktivitäten auf Westdeutschland ausgeweitet und in Köln ein 20-köpfiges Team aufgebaut. Zudem bietet das Unternehmen rund 600 ehemaligen Wegatech-Kunden die Möglichkeit, ihre Anlagen über den eigenen Energiemanager „smarty“ weiter zu nutzen. Geschäftsführer Joost Hansen berichtete von einem starken Geschäftsjahr 2024 und erwartet für 2025 ein profitables Wachstum.
Die Insolvenz der Wegatech Greenergy GmbH hat die Belegschaft ohne Arbeitsplätze und das Unternehmen zerschlagen zurückgelassen. Die Heimwatt GmbH hält nun Markenrechte und Vermögenswerte, sichert einigen Kunden die Kontinuität und baut gleichzeitig ihre eigene Präsenz in der Region aus.






