Wesel liefert dringend benötigten Radlader an ukrainische Partnerstadt Samar
Henry SchmittWesel liefert dringend benötigten Radlader an ukrainische Partnerstadt Samar
Die nordrhein-westfälische Stadt Wesel hat ihre Unterstützung für die ukrainische Partnerstadt Samar mit der Lieferung eines dringend benötigten Radladers weiter ausgebaut. Die jüngste Hilfsaktion ist Teil der langjährigen Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten. Bürgermeister Rainer Benien betonte, Wesel werde die Ukraine so lange unterstützen, wie es nötig sei.
Wesel und Samar pflegen seit Jahren eine enge Partnerschaft. Samars Bürgermeister Serhij Riesik war bereits mehrfach mit Delegationen in Wesel zu Gast und hat so die Verbindungen zwischen den beiden Kommunen vertieft. Erst kürzlich verbrachte eine Gruppe ukrainischer Kinder und Jugendlicher zwei Wochen in Wesel, und für diesen Sommer ist ein weiteres gemeinsames Ferienlager geplant.
Der Radlader, der über ein Programm der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) finanziert wurde, soll den Bewohnern in Samar bei der Bewältigung des Alltags helfen. Bürgermeister Riesik dankte Wesel für die anhaltende Unterstützung und unterstrich, wie wichtig solche Hilfslieferungen in Kriegszeiten seien.
Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 haben zahlreiche deutsche Städte und Gemeinden – darunter auch Kommunen in Nordfriesland – ähnliche Initiativen gestartet. Im Mittelpunkt stehen dabei die direkte Lieferung von lebensnotwendigen Gütern und Infrastrukturausrüstung an ukrainische Gemeinden.
Bürgermeister Benien machte deutlich, dass Wesel die Ukraine weiterhin unterstützen werde, bis der Frieden wiederhergestellt ist. Gleichzeitig betonte er, dass Bürgermeister Riesik und seine Delegationen in Wesel stets willkommen seien. Die Partnerschaft zwischen den beiden Städten bleibt eng, und weitere gemeinsame Projekte sind für die Zukunft geplant.






