23 May 2026, 10:07

13-Jährige riskiert Leben für Haargummi – Zug bremst im letzten Moment

BPOL NRW: 13-Jähriger auf Bahnschienen - Bundespolizei warnt vor Gefahren

13-Jährige riskiert Leben für Haargummi – Zug bremst im letzten Moment

13-Jährige entgeht nur knapp schwerem Unfall am Hammer Hauptbahnhof

Am Dienstagabend ist ein 13-jähriges Mädchen am Hauptbahnhof Hamm nur knapp einem schweren Eisenbahnunfall entgangen. Sie betrat die Gleise, um ein Haargummi aufzuheben – genau in dem Moment, als ein Regionalzug herannahte. Die Bundespolizei nutzt den Vorfall, um erneut vor den Gefahren im Bahnverkehr zu warnen.

Gegen 19:30 Uhr am 19. August war das Mädchen auf die Gleise gelaufen. Ein Regionalzug aus Richtung Bielefeld näherte sich mit etwa 20 km/h. Der Lokführer leitete sofort eine Notbremsung ein und brachte den Zug rechtzeitig zum Stehen.

Das Betreten von Bahnanlagen ist aufgrund der physikalischen Eigenschaften von Zügen extrem gefährlich: Sie benötigen lange Bremswege und können Hindernissen nicht ausweichen. Selbst stehende Züge erzeugen durch vorbeifahrende Züge starke Sogkräfte, die Menschen oder Gegenstände in ihre Richtung ziehen können, wenn sie zu nah stehen.

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Die Behörden appellieren an Fahrgäste, sich stets hinter der weißen Sicherheitslinie auf den Bahnsteigen aufzuhalten. Eltern werden zudem aufgefordert, ihre Kinder über die Risiken von Bahnanlagen aufzuklären. Die Bundespolizei betont, dass unbefugtes Betreten der Gleise tödlich enden kann.

Das Mädchen blieb unverletzt, doch der Vorfall zeigt einmal mehr, wie gefährlich Bahnanlagen sein können. Weitere Sicherheitshinweise finden sich auf der Website der Bundespolizei. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Bundespolizeiinspektion Münster.

Quelle