20-Jähriger flüchtet vor Polizei nach riskanter Autofahrt in Viersen
Moritz Keller20-Jähriger flüchtet vor Polizei nach riskanter Autofahrt in Viersen
Ein 20-jähriger Russe aus Viersen steht nach einer Reihe von Verkehrsverstößen und einer Auseinandersetzung mit der Polizei unter Ermittlung. Der Vorfall begann, als er bei Rot über eine Ampel fuhr, verbotenerweise wendete und anschließend auf dem Gehweg zum Stehen kam. Zivilbeamte versuchten, ihn zur Kontrolle anzuhalten, doch er ergriff zunächst die Flucht zu Fuß.
Der Mann weigerte sich, mit den Behörden zusammenzuarbeiten. Er lehnte vorläufige Alkohol- und Drogentests ab, zeigte keinen Ausweis vor und behauptete, keinen Führerschein zu besitzen – obwohl er am Steuer saß. Als die Beamten ihn in Handschellen legen wollten, leistete er Widerstand und verletzte dabei einen Ordnungsbeamten.
Seine Mutter, die als Halterin des Fahrzeugs eingetragen ist, gab später an, selbst gefahren zu sein. Nun wird auch gegen sie wegen des Überlassens des Steuers an ihren Sohn ermittelt. Der Mann, der der Polizei bereits wegen früherer Straftaten bekannt ist, muss sich nun weiteren Vorwürfen stellen, darunter Fahren ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss.
Die Straßenverkehrsbehörde wird entscheiden, ob und wann er einen Führerschein erwerben darf. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen noch. Im Raum stehen mehrere Anklagepunkte, darunter Verkehrsdelikte und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
