16 February 2026, 02:05

30 Jahre Gast-Haus e.V.: Dortmunds Lebensretter für Obdachlose feiern Jubiläum

Ein Plakat mit der Aufschrift "Brauchen die Armen ihre Kinder's Hilfe?" mit Bildern.

30 Jahre Gast-Haus e.V.: Dortmunds Lebensretter für Obdachlose feiern Jubiläum

Borussia Dortmunds Gast-Haus e.V. feiert 30-jähriges Jubiläum mit besonderer Festveranstaltung

An der Feier nahmen prominente Gäste teil, darunter Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst. Seit drei Jahrzehnten unterstützt die Einrichtung obdachlose und sozial benachteiligte Menschen in der Stadt – Tag für Tag.

Das Gast-Haus e.V. eröffnete 1994 seine Türen und ist seitdem eine unverzichtbare Anlaufstelle für Hilfsbedürftige. Täglich werden warme Mahlzeiten an alle ausgegeben, die kommen – niemand wird abgewiesen. Selbst an Feiertagen wie Weihnachten und Neujahr bleibt das Zentrum geöffnet.

Jährlich bereitet die Organisation rund 140.000 Mahlzeiten zu und serviert über 3,5 Tonnen Kaffee. Darüber hinaus vermittelt sie mehr als 12.000 medizinische Behandlungen für ihre Gäste. Ehrenamtliche spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie begegnen jedem mit Würde und Respekt.

Die Nachfrage nach den Angeboten des Gast-Hauses steigt kontinuierlich. Direktorin Katrin Lauterborn nennt mehrere Gründe für diesen Anstieg: explodierende Mieten, einen angespannten Wohnungsmarkt, psychische Belastungen und veränderte Familienstrukturen. Trotz der wachsenden Zahlen hält das Team sein Engagement aufrecht.

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Bei der Jubiläumsfeier dankte Ministerpräsident Hendrik Wüst den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz. Er bezeichnete das Gast-Haus e.V. als einen Ort der Solidarität und menschlichen Würde und lobte das unermüdliche Engagement für Menschen in Not.

Das Jubiläum unterstreicht, wie dringend Einrichtungen wie das Gast-Haus e.V. gebraucht werden. Angesichts steigender Nachfrage und einer wachsenden Zahl Hilfesuchender bleibt die Arbeit der Organisation für Dortmund unverzichtbar. Ehrenamtliche und Mitarbeiter versorgen weiterhin diejenigen mit essenziellen Mahlzeiten, medizinischer Betreuung und dem nötigen Respekt, die es am meisten benötigen.